Klares Nein!

Ein klares Nein zu den aktuell vorliegenden Steuerplänen der Finanzministerin kommt von AK-Präsident Alfred Schreiner. „Sie zielt damit voll auf die arbeitende Bevölkerung und die Millionäre bleiben wieder ungeschoren. Das Argument, ältere Menschen durch steuerliche Eingriffe bei Golden Handshakes und Abfertigung länger in Beschäftigung zu halten, geht völlig daneben.“

Wer seine Arbeit verliert, verliert oft seine Existenz. Umso besser, wenn er eine Abfertigung bekommt oder ein Sozialplan entwickelt wird. „Durch die Pläne der Finanzministerin werden diese Menschen in Zukunft finanziell noch schlechter gestellt, weil die Abfertigung höher besteuert wird. Auch Sozialpläne werden dann kaum mehr umsetzbar sein, wenn die Zahlungen, die der Arbeitgeber dafür leistet, steuerlich nicht mehr absetzbar sein sollen. Die Betroffenen werden auf der Straße stehen und ich bin mir sicher, dass darunter vor allem viele Ältere sein werden“, kritisiert Präsident Schreiner. Er schätzt den Vorstoß der Finanzministerin auch als Ablenkungsmanöver ein: „Die Forderung nach einer Besteuerung von Vermögen der Reichen stößt beim Großteil der Bevölkerung auf Zustimmung. Fekter möchte jetzt mit ihren Plänen davon ablenken, dass die Millionäre im Land endlich ihren Beitrag leisten müssen.“

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