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TIPP 11: Behinderung

Mehraufwendungen aufgrund einer körperlichen oder geistigen Behinderung sind als außergewöhnliche Belastung absetzbar. Beträgt der Grad der Behinderung oder der Grad der Erwerbsminderung mindestens 25 % dann erhalten Sie eine steuerliche Begünstigung ohne Abzug eines Selbstbehaltes. 

Sind Sie Alleinverdiener, können Sie auch die Kosten einer mindestens 25%igen Behinderung des (Ehe)Partners geltend machen. Gleiches gilt, wenn Sie zwar keinen Anspruch auf den Alleinverdienerabsetzbetrag haben, aber das Einkommen Ihres (Ehe)Partners nicht mehr als Euro 6.000,-- im Jahr beträgt.

Neu: Ab Veranlagung 2016 ist das Formular L1ab zu verwenden! 

Ebenso können Sie die Kosten einer mindestens 25%igen Behinderung für Ihr Kind steuermindernd absetzen. Verwenden Sie weiterhin das Formular L1k! 

Anstelle der folgenden pauschalen Freibeträge können Sie auch die tatsächlichen Kosten der Behinderung geltend machen.   

Höhe der pauschalen Freibeträge:

25 – 34 %                  Euro  75,--/jährlich 

35 – 44%                   Euro  99,--/jährlich

45 – 54%                   Euro 243,--/jährlich

55 – 64%                   Euro 294,--/jährlich

65 – 74%                   Euro 363,--/jährlich

75 – 84%                   Euro 435,--/jährlich

85 – 94%                   Euro 507,--/jährlich

   ab 95%                   Euro 726,--/jährlich   

Pauschale Freibeträge für Diätverpflegung:

Zucker, Tuberkulose, Zöliakie, Aids (D1)                        Euro 70,--/monatlich

Gallen-, Leber-, Nierenleiden (D2)                                 Euro 51,--/monatlich

Magenkrankheit oder andere innere Krankheit (D3)  Euro 42,--/monatlich   

Pauschaler Mehraufwand bei Gehbehinderung:

            für eigenes KFZ                    Euro 190,--/monatlich

            für Taxifahrten                     Euro 153,--/monatlich 

Unregelmäßige Ausgaben für Hilfsmittel (z. B.: Rollstuhl, Hörgerät) und Kosten der Heilbehandlung (z.B. Arztrechnungen, Medikamente, Rehabilitation) sind in tatsächlicher Höhe absetzbar.

Die Behinderung und der Grad der Erwerbsminderung müssen durch eine amtliche Bescheinigung nachgewiesen werden.

Beziehen Sie Pflegegeld, so ist automatisch von einer mindestens 25%igen Behinderung auszugehen.

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