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Unterstützung für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und/oder Behinderung

Gebärdensprache

Die Gebärdensprachvideos des ServiceCenters ÖGS.barrierefrei, informieren gehörlose und hörbeeinträchtigte ArbeitnehmerInnen über Ihre Rechte in der Arbeitswelt. Hier geht`s zum Video: Hilfe für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und/oder Behinderung.


Für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und/oder Behinderung gibt es mehrere Förderungen, die sie vor allem in der Berufsausbildung unterstützen.

Jugendcoaching

Für Jugendliche ist es meist schwer, sich für eine Berufsausbildung zu entscheiden. Noch schwerer ist diese Entscheidung für Jugendliche mit Teilleistungsschwächen, Lernschwierigkeiten und/oder Behinderung: Welche Berufswege sind realistisch? Hier hilft das Jugendcoaching (vormals Clearing) an der Schnittstelle Schule und Beruf. Das Jugendcoaching stellt darauf ab, Jugendlichen durch Beratung und Begleitung und Case Management Perspektiven aufzuzeigen, um einen erfolgreichen Übertritt in das Berufsleben zu schaffen. 

Das Jugendcoaching steht allen ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen offen. Das Projekt wird von den Landesstellen des Sozialministeriumservices in Kooperation mit den jeweiligen Schulstandorten angeboten. Die Inanspruchnahme des Angebots beruht auf Freiwilligkeit und ist kostenlos. 

Lehrstellenförderung für Jugendliche mit Behinderung

Die Lehrausbildung von Jugendlichen unter 19 Jahren, die am Arbeitsmarkt wegen Lernschwierigkeiten oder Behinderung benachteiligt sind oder die an einer Berufsausbildung im Rahmen eines Lehrverhältnisses mit verlängerter Lehrzeit oder eines Ausbildungsverhältnisses mit Teilqualifikation teilnehmen, kann durch das Arbeitsmarktservice (AMS) gefördert werden.
Sind Jugendliche älter als 19 Jahre, werden sie dann gefördert, wenn mindestens ein kollektivvertraglicher Hilfsarbeiterlohn vereinbart ist. Die Förderdauer kann die gesamte Lehrzeit umfassen.

Für diese Förderung ist ein Beratungsgespräch zwischen AMS und dem/der ArbeitgeberIn notwendig. Deshalb ist es erforderlich, dass der/die ArbeitgeberIn und die zu fördernde Person vor Beginn des Ausbildungsverhältnisses mit dem AMS Kontakt aufnehmen.

Berufsausbildung im Rahmen von Lehrverhältnissen mit verlängerter Lehrzeit oder Ausbildungsverhältnissen mit Teilqualifikation

Diese Möglichkeit der Berufsausbildung besteht für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und/oder Behinderung, die eine herkömmliche Lehre nicht machen können. Sie hilft benachteiligten Menschen mit Vermittlungshindernissen bei der besseren Eingliederung in das Berufsleben. Bei der verlängerten Lehre haben Jugendliche mehr Zeit für eine Lehrausbildung, bei der Teilqualifikation wird der Lehrberuf auf bestimmte Aspekte reduziert und um andere Kenntnisse ergänzt. 

Berufsausbildungsassistenz und Arbeitsassistenz für Jugendliche mit Behinderungen

BerufsausbildungsassistentInnen begleiten und unterstützen behinderte Jugendliche während der Ausbildung Rahmen von Lehrverhältnissen mit verlängerter Lehrzeit oder Ausbildungsverhältnissen mit Teilqualifikation im Betrieb (in der Ausbildungseinrichtung) und in der Berufsschule.

In einigen Bundesländern gibt es außerdem für Jugendliche, die von Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt betroffen sind, eigene Einrichtungen für Jugend-Arbeitsassistenz.

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