Frau mit Maske © pressmaster, adobe.stock.com
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2.12.2021

Geld zurück für angebliche „China-Masken“ von Hygiene Austria und Palmers

Es soll der Verdacht bestehen, dass der Maskenhersteller Hygiene Austria aus China importierte FFP2-Masken als „Made in Austria“ umetikettiert haben soll – viele KäuferInnen fühlten sich getäuscht. Für diese gibt es nun Geld zurück: Die AK hat mit Hygiene Austria und Palmers einen Vergleich erzielt. Insgesamt erhalten 57 KonsumentInnen fast 10.200 Euro – im Schnitt sind es 178 Euro pro KonsumentIn. 

Tipp

Wer noch Rechnungen der FFP2-Masken von Palmers oder Hygiene Austria hat, kann sich bei der AK melden – wir helfen, das Geld zurückzuholen

AK hat zwei Musterverfahren geführt 

Dem Maskenhersteller Hygiene Austria wird laut Medienberichten vorgeworfen, chinesische FFP2-Masken angekauft und diese dann als in Österreich produzierte Ware verkauft zu haben. Die Masken sollen zuvor unter fragwürdigen hygienischen Umständen von SchwarzarbeiterInnen umetikettiert worden sein. Strafrechtliche Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft laufen. 

Nach Auffliegen des „Maskenskandals“ meldeten sich zu Jahresbeginn 57 KonsumentInnen bei der AK. Sie hatten die FFP2-Masken von Hygiene Austria oder Palmers gekauft und fühlten sich von der Bewerbung „Made in Austria“ getäuscht. Für ihre Kaufentscheidung war „Made in Austria“ ausschlaggebend, und sie nahmen für eine vermeintlich vertrauenswürdige und qualitativ hochwertigere Herstellung in Österreich bewusst höhere Kosten in Kauf.

KonsumentInnen bekommen Geld zurück

Die AK hat die Forderungen erfolgreich durchgesetzt: Die AK hat zwei Musterverfahren vor dem Bezirksgericht für Handelssachen Wien und Privatbeteiligtenanschlüsse im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft geführt.

Nun konnte eine außergerichtliche Lösung mit Hygiene Austria und Palmers gefunden werden. Die beiden Unternehmen zahlen trotz unterschiedlicher Rechtsstandpunkte aus wirtschaftlichen Überlegungen den vollen Kaufpreis für die FFP2-Maksen retour. Insgesamt fließen 10.170 Euro an die KonsumentInnen.

Tipp

Die AK hat die betroffenen KonsumentInnen bereits informiert, dass sie ihr Geld zurückbekommen. Für alle anderen KonsumentInnen gilt: Wer noch Rechnungen der FFP2-Masken von Palmers oder Hygiene Austria hat, kann sich bei der AK melden – wir helfen, das Geld zurückzuholen

Kontakt

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AK Konsumentenschutz
Wiener Straße 7
7000 Eisenstadt

T: 02682 740 3961
E: konsumentenschutz@akbgld.at

Tipp

Wer noch Rechnungen der FFP2-Masken von Palmers oder Hygiene Austria hat, kann sich bei der AK melden – wir helfen, das Geld zurückzuholen