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Einzug - Lastschrift - Dauerauftrag

Einzugsermächtigung

Bei einer Einzugsermächtigung erteilen Sie einem Unternehmen ( etwa dem Stromversorger) die Ermächtigung, den jeweils ausständigen Betrag selbst von Ihrem Konto einzuziehen. Ihre Zustimmung zur Einziehung liegt ausschließlich bei dem jeweiligen Unternehmen auf und nicht bei Ihrer Bank. Eine Einziehung kann der Kunde innerhalb von 56 Tagen (acht Wochen) rückbuchen lassen.

Lastschriftverfahren

Bei einem Lastschriftverfahren hinterlegt der Kunde bei seiner Bank den Auftrag, von einem bestimmten Unternehmen veranlasste Abbuchungen durchzuführen. Der Kunde kann eine erfolgte Abbuchung durch das Unternehmen nur dann bei seiner Bank rückbuchen lassen, wenn der Kunde nicht zumindest vier Wochen vorher von der bevorstehenden Abbuchung informiert wurde.

Dauerauftrag

Beim Dauerauftrag erteilen Sie einmalig schriftlich einen Auftrag an Ihre Bank wiederkehrende fixe Beträge an einem bestimmten Termin an einen Begünstigten zu überweisen. Wurde der Betrag bereits vom Konto abgebucht ist eine Rückbuchung durch die Bank nicht mehr möglich. Sie müssen sich direkt mit dem Zahlungsempfänger in Verbindung setzen.

Kosten unterbliebener Einziehung

Misslingt die Einziehung aufgrund eines technischen Gebrechens oder eines Fehlers im Bereich der Bank, haftet Ihnen die Bank für allfällige Schäden, die Ihnen dadurch entstehen ( wie etwa daraus entstehende Mahngebühren).

Wird die Überweisung allerdings mangels Deckung auf Ihrem Konto von Ihrer Bank zu Recht abgelehnt, sind die dadurch entstehenden Kosten von Ihnen zu tragen.

Einziehung europaweit – Single European Payment Area (SEPA): Bezeichnet den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum und umfasst alle EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz und Monaco. Nur für Firmen, die Ihren Sitz in diesen Mitgliedsstaaten haben, kann eine Ermächtigung für eine Einziehung (Lastschrift) erteilt werden.

Einspruchsfristen

Bei schriftlich erteilten Einziehungsaufträgen beträgt die Einspruchsfrist 56 Tage (acht Wochen). Lastschriftaufträge können nur dann rückgebucht werden, wenn bis vier Wochen vorher keine Verständigung über die Abbuchung erfolgte (siehe oben).

Bei einem nicht autorisierten oder fehlerhaft ausgeführten Zahlungsauftrag (Bankomat, Kreditkarte oder Überweisung) haben Sie Anspruch darauf, dass das Konto wieder auf seinen ursprünglichen Stand gebracht wird.

Das Gesetz sieht hier jedoch eine Rügeobliegenheit vor. Das bedeutet, Sie müssen die Bank unmittelbar über den nicht autorisierten Zahlungsvorgang informieren. Die Frist für die Anzeige endet spätestens 13 Monate nach der Information über die Belastung. Dasselbe gilt für Einziehungen ohne Einziehungsermächtigung.

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