2.7.2013
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Das kostet die Nachhilfe im Burgenland

„Endlich Ferien“, heißt es für 32.022 Schülerinnen und Schüler im Burgenland. Insgesamt 1.365 „Fünfer“ trüben allerdings bei vielen die Urlaubsstimmung. Für die Vorbereitung auf eine Nachprüfung im Herbst wird daher gerne auf das durchaus reichhaltige Nachhilfeangebot zurückgegriffen.

Die Arbeiterkammer hat die Kosten bei den Lerninstituten im Burgenland erhoben.
Zwischen € 11,- und € 26,40 pro 60 Minuten Nachhilfe sind zu bezahlen, wenn man sich für die Nachhilfe in Kleingruppen entscheidet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei einigen Instituten eine maximale Teilnehmerzahl von zwei Schülern angeboten wird, andere bis zu vier zulassen. Auch das Mitbuchen von weiteren Lernangeboten kann helfen, den Preis für die Nachprüfungsvorbereitung zu drücken.


Wollen fürsorgliche Eltern ihren Sprösslingen Einzelunterricht angedeihen lassen, so kann das pro 60 Minuten von € 30,- bis € 36,- kosten.
Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten einzelne Lerninstitute die Preise um bis zu zehn Prozent, andere verzichteten wiederum vollkommen auf eine Erhöhung ihrer Tarife.
Besonders erwähnenswert ist das Angebot der Caritas. Durch die Einrichtung von Lerncafés soll auch einkommensschwachen Familien die Möglichkeit geboten werden, Kindern eine gute Vorbereitung zu gewährleisten. Derartige Lerncafés gibt es in Eisenstadt, Frauenkirchen, Mattersburg, Neusiedl am See, Oberwart und Parndorf.


Guter Nachhilfeunterricht leistet in vielen Fällen einen wichtigen Beitrag zum schulischen Erfolg der Kinder. Allerdings machen Studien deutlich, dass Kinder mit Nachmittagsbetreuung bedeutend weniger Nachhilfe benötigen. Die AK Burgenland setzt sich daher weiterhin für den Ausbau einer qualitativ hochwertigen schulischen Nachmittagsbetreuung ein.


Tipps der AK-Konsumentenschützer:


- Geblockte Intensivkurse können die kostengünstigere Variante sein, bei manchen Instituten bekommt man mit dem Familienpass Burgenland einen Preisnachlass.


- Nach Möglichkeit vor der Buchung eines Kurses Probestunden vereinbaren. Auf diese Weise kann besser eingeschätzt werden, ob auf die Bedürfnisse des Kindes gut eingegangen wird.


- Eine genaue Information über die Altersstruktur der Kinder in den Lerngruppen kann helfen, nachträglichen Ärger zu vermeiden. Ist der Altersunterschied zu groß, so könnte sich das negativ auf den Lernerfolg auswirken.

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