19.3.2013
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Unsere Kinder besser fördern

„Es ist ein Alarmzeichen, dass bei uns in Österreich zu wenige junge Leute höhere Abschlüsse erreichen als ihre Eltern“, sagt AK Präsident Rudi Kaske zu den von der Statistik Austria veröffentlichen Zahlen, wonach die Bildungschancen stark vom Elternhaus abhängen. „Wir von der Arbeiterkammer kritisieren, wie stark Bildung bei uns vererbt wird.“

Chancen auf Bildungsaufstieg verbessern

Um weniger junge Talente zu verlieren als bisher, fordert Kaske, „dass die Blockaden bei den Bildungsreformen gelöst werden müssen“. Konkret sollen unter anderem das zweite verpflichtende Kindergartenjahr, die neue neunte Schulstufe und mehr Ganztagsschulen in guter Qualität umgesetzt werden.

„Bei der Verbesserung des Bildungssystems hat sich einiges getan“, erinnert Kaske etwa an den Ausbau der ganztägigen Schulen und die Umwandlung der Hauptschulen in neue Mittelschulen. Von der nächsten Bundesregierung erwartet er sich weitere Schritte.

Weiterer Ausbau der ganztägigen Schulen

Beim weiteren Ausbau der ganztägigen Schulen tritt die AK für ein qualitativ hochwertiges Angebot mit fachlich guter Betreuung, passenden Räumen, kindgerechter Freizeitgestaltung und kindgerechtem Mittagessen ein. Am besten, so Kaske, seien echte Ganztagsschulen, in denen Unterricht, Üben, Sport und Freizeit über den ganzen Tag verteilt sind: „Das brauchen wir, um die Eltern zu entlasten und damit jedes Kind die Förderung bekommt, die es braucht.“

Kaske verweist auch auf die derzeit noch hohen Verlustraten in den weiterführenden Schulen. Umgesetzt werden soll hier der gemeinsame Vorschlag der Sozialpartner, dass sämtliche weiterführenden Ausbildungen und Schulen erst nach einem neu gestalteten neunten Schuljahr beginnen sollen: „Es soll ein Jahr der intensiven Berufsorientierung sein, und es soll die Chance bieten nachzuholen, was jemand eventuell versäumt hat.“

Einheitliche, gemeinsame Bildungsziele

Ziel müsse sein, dass alle Kinder einheitliche, gemeinsame Bildungsziele erreichen. Dafür will Kaske auch ein zweites Kindergartenjahr, wie es die Sozialpartner vorgeschlagen haben. Außerdem sollen sämtliche Abschlüsse bis zur Matura kostenlos nachgeholt werden können. Das gibt es bereits für Basisbildung und den Hauptschulabschluss. Die AK fordert, dass auch das Nachholen eines Lehrabschlusses und die Berufsreifeprüfung kostenlos werden.

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