5.7.2013
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Wohnen muss leistbar sein

„Wer wenig verdient, bei dem geht rund die Hälfte vom Lohn fürs Leben drauf, also für Essen, Wohnen und Energie. Und da sind noch viele andere Kosten nicht mitgerechnet, die auch zu zahlen sind“, sagt AK Präsident Rudi Kaske. 

Zu wenig Wohnbau in wachsenden Städten

Wohnen wird immer mehr zum Luxus. Es gibt einige Probleme, die unter den Nägeln brennen: Es wird zu wenig gebaut, die Städte wachsen und wachsen. So sollen sich alleine in Wien in den nächsten zehn Jahren rund 140.000 Menschen ansiedeln, in Graz rund 18.000 Menschen. „Die kürzlich zugesagten zusätzlichen Gelder aus dem Konjunkturprogramm für den Wohnbau sind daher ein wichtiger Impuls, um dem knappen Wohn-Angebot gegenzusteuern. Ganz wichtig ist aber, die Wohnbauförderung und die Rückflüsse wieder auf sichere Beine zu stellen, um den Wohnungsneubau langfristig abzusichern“, sagt Kaske.

Zu hohe Mieten

„Und auch bei den Mieten muss etwas getan werden. Die Mieten müssen sinken.“ Es kann nicht sein, dass eine Familie im Schnitt mehr als 700 Euro Nettomiete im Monat für 90 Quadratmeter Altbau in Wien zahlt. 

Forderungen

Die AK verlangt einen Mix aus Maßnahmen, der Wohnen langfristig leistbar macht:

 
  • Mehr neue, vor allem geförderte, Mietwohnungen: Fix sind die Gelder mit dem Konjunkturpaket für mehr neue geförderte Wohnungen für die nächsten zwei Jahre. 

  • Wohnbauförderung und Rückflüsse wieder zweckbinden und an die Teuerung anpassen – das muss rasch gesetzlich geregelt werden, damit auch langfristig günstige Wohnungen weiter gebaut werden können. Das muss fix zugesagt werden.

  • Neues Mietrechtsgesetz mit klaren gesetzlichen Obergrenzen bei privaten Mieten, Zuschläge müssen der Art und Höhe nach ins Gesetz geschrieben werden. Befristungen gehören eingedämmt und Betriebskosten gesenkt. „Es ist enttäuschend, dass bei der Mietrechtsreform nichts weitergeht. Viele Maßnahmen liegen schon seit Jahren auf dem Tisch. Warum wird das wieder verschleppt?“, fragt Kaske.
 
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