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Si­cher­heit für Fahr­gäs­te und Beschäf­tig­te

Die Bestimmungen über den Bau und den Betrieb von Eisenbahnen vernachlässigen zum Teil die 600.000 täglichen Bahnkunden. Gerade in den Bereichen Fahrgastkomfort und Fahrgastinformation gibt es Aufholbedarf. Funktionierende Toiletten und Heizungen sowie Reise-, Verspätungs- und Anschlussinformationen auf den Bahnsteigen und in den Zügen sollten eigentlich selbstverständlich sein.

Fahrgastinformationen – schnell und überall

Es gilt, dass das Eisenbahnverkehrsunternehmen im Einvernehmen mit dem Eisenbahninfrastrukturunternehmen sicher zu stellen hat, dass Fahrgäste bei Störungen im Regelbetrieb, bei außerplanmäßigen Halten, beim Ausfall von Aufenthalten, bei Notfällen und sonstigen besonderen Vorkommnissen ehestmöglich, ausreichend und verständlich informiert werden.

Reisende müssen über Durchsagen und falls vorhanden über Monitore über sicherheitsrelevante Aspekte, die gesetzten Maßnahmen und nach Möglichkeit über auftretende Wartezeiten und nächstmögliche Anschlüsse informiert werden. Ebenso sind Fahrgäste vor Fahrtantritt darüber zu informieren, ob es Einschränkungen für Personen mit Behinderung und andere Gruppen (Raucher, Fahrradfahrer) gibt. Sicherheitsrelevante Einrichtungen, nicht zu betretende Flächen sind einheitlich, klar und leicht verständlich zu kennzeichnen.

ZugbegleiterInnen - Garant für Sicherheit

ZugbegleiterInnen erfüllen wichtige Sicherheitsaufgaben für die Fahrgäste: Sicheres Abfertigen, Ansprechpartner bei Vorfällen, Informationsquelle für den Reiseverlauf, kompetente Hilfe in Notsituationen. Derzeit vertrauen die Reisenden nicht nur bei außergewöhnlichen Vorfällen auf die rasche und kompetente Hilfe durch die Beschäftigten. Zugbegleiter können daher qualitativ nicht ersetzt werden. Ein Ausweiten des zugbegleiterlosen Betriebes (sogenannter 0-0 Betrieb) wird seitens der AK abglehnt.

Ausbildung harmonisieren

Ausbildung der Bahnbeschäftigten auf höchstem Niveau harmonisieren: Wegen der Marktöffnung können nun auch Eisenbahnverkehrsunternehmen die bis jetzt noch nicht auf dem Hauptnetz unterwegs waren, auf Österreichs Strecken unterwegs sein. Das bringt zwar hauptsächlich Nachteile für das System Schiene, ist aber seitens der EU so vorgeschrieben.

Nicht vorgeschrieben sind allerdings einheitliche Standards bei der Ausbildung für alle Beschäftigten. Hier ist nur die Lokführerin einigermaßen präzise europaweit genormt. Um hier die Sicherheit nicht zu gefährden und um Lohn- und Sozialdumping zu vermeiden sind hier rasch einheitliche Normen zu erlassen. Gleichermaßen gilt es die Sicherheitsbehörden korrekt auszustatten und Mindestkontrollen durchzuführen.

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