4.9.2017
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AK-Präsident Michalitsch zur gesetzlichen Plichtmitgliedschaft

Die von FPÖ-Politikern wiederholt geforderte Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft weist AK-Präsident Gerhard MICHALITSCH entschieden zurück.

„Wer die Pflichtmitgliedschaft in der AK abschaffen will, schwächt alle Arbeitnehmer, ganz besonders aber jene mit kleinen Einkommen. Von den 2.600 Rechts-vertretungen, die die Arbeiterkammer Burgenland jedes Jahr durchführt, ist der Großteil für Arbeitnehmer, die sich keinen Rechtsanwalt leisten könnten, um zu ihrem hart verdienten Geld zu kommen. Ohne Arbeiterkammer würden diese Arbeitnehmer durch die Finger schauen!“, stellt MICHALITSCH klar. 

Der Arbeiterkammerpräsident warnt auch vor negativen Folgen für die Kollektiv-verträge in Österreich: „98 Prozent der Arbeitsverhältnisse in Österreich sind durch einen Kollektivvertrag abgesichert. Das bringt den Beschäftigten faire Bezahlung und verbriefte Rechte. Ohne Pflichtmitgliedschaft gibt es auch keine verbindlichen Kollektivverträge!“

Wer die Pflichtmitgliedschaft angreife und an der Sozialpartnerschaft rüttle, stelle ein gut funktionierendes Lohn- und Sozialsystem, um das uns Europa beneide, auf´s Spiel, argumentiert der AK-Präsident und verweist auf Deutschland – wo die Kollektivvertragsabdeckung unter 60 Prozent liegt, was einen viel größeren Niedriglohnsektor als bei uns zur Folge hat. 

„Wer für die Arbeitnehmer ist, kann nicht gegen die Arbeiterkammer sein!“, unterstreicht AK-Präsident Michalitsch.

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