BR Besuch © AK Burgenland, AK Burgenland
BR Besuch bei Firma Lenzing © AK Burgenland, AK Burgenland

AK-Präsident trifft Lenzing-Betriebsrät:innen

Die Energiepreise gehen durch die Decke und versetzen nicht nur immer mehr Menschen in finanzielle Notlagen. Auch Betriebe, die für ihre Produktion viel Energie brauchen, stöhnen unter den hohen Kosten. Die Firma Lenzing Fibers in Heiligenkreuz ist eine der ersten Firmen im Burgenland, die aufgrund der hohen Kosten bei Energie und Rohstoffen ein Zurückfahren der Produktion meldet und beim AMS um Kurzarbeit für den Großteil der Mitarbeiter:innen angesucht hat. AK-Präsident Gerhard Michalitsch traf sich heute mit den Betriebsrät:innen der Firma, um sich ein Bild zu machen. „Viele Arbeitnehmer:innen sind schon im Privatbereich von der Teuerung betroffen. Jetzt kommt für einige möglicherweise der nächste Schlag, nämlich Einkommenseinbußen aufgrund drohender Kurzarbeit. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen nicht doppelt zum Opfer der Energiekrise werden. Hier muss rasch gehandelt werden um Einkommen und Arbeitsplätze zu schützen“, so AK-Präsident Michalitsch, der die Bundesregierung gefordert sieht. 
Besonders auf ihre Betriebsrätinnen und Betriebsräte sowie auf die zuständigen Fachgewerkschaften PRO-GE und GPA können sich die Kolleg:innen verlassen, so der Eindruck vom AK-Präsidenten bei seinem Besuch: „Alle ziehen an einem Strang um diese schwierige Situation schnell zu überwinden und wieder in Vollbetrieb zu gehen: Die Betriebsräte und Gewerkschaften ebenso wie Werksleitung und Land Burgenland. Als Arbeiterkammer haben wir den Kolleginnen und Kollegen unsere vielfältige Beratungsleistung angeboten“, berichtet Michalitsch.

Der AK-Präsident hat sich auch informiert, was jetzt langfristig notwendig sei: „Viele Betriebe müssen die Umstellung auf erneuerbare und günstigere Energieformen vorziehen. Da hat Lenzing in Heiligenkreuz bereits erste Schritte gesetzt“, so Michalitsch. Gleichzeitig sei aber auch die Bundesregierung gefordert: „Es ist nicht einzusehen, dass Arbeitsplätze durch die Übergewinne anderer Energieerzeuger in Gefahr sind. Der Gaspreis gehört von anderen Energiepreisen, insbesondere vom Strompreis rasch entflechtet. Die Bundesregierung muss dieses Marktversagen rasch beenden!“ Das würde insbesondere auch den Kolleginnen und Kollegen in Heiligenkreuz massiv helfen. 

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