Weiblicher Tischlerlehrling beim Hobeln eines Holzstückes © Kzenon, Fotolia.com
Weiblicher Tischlerlehrling beim Hobeln eines Holzstückes © Kzenon, Fotolia.com

AK-„Digitalistas“ starten durch

Typische Frauenberufe gibt es noch. Das will der Girls Day am 25. April ändern, auch, um die Rolle der Frau aufzuwerten. An diesem Tag können und sollen Mädchen handwerkliche, technische und naturwissenschaftliche Ausbildungen, Studiengänge und Berufe kennenlernen. Mit dem Projekt „Digitalistas“ leistet auch die Arbeiterkammer Burgenland einen Beitrag, um Frauen für technische Berufe zur begeistern. 

Am Girls Day soll ein Impuls gesetzt werden, der eine Trendwende bei der Berufsorientierung von Mädchen auslösen will.  

Denn, obwohl es aktuell mehr als 250 Lehrberufe in Österreich gibt, entscheiden sich 70 Prozent der Mädchen immer noch für nur zehn Lehrberufe, "typisch weibliche" Berufsfelder und Studienfächer.  

Im Jahr 2018 wählten über 49 Prozent aller Mädchen einen der drei dem klassischen Rollenbild entsprechenden Lehrberufe: Einzelhandel, Bürokauffrau oder Friseurin.  

Prinzipiell zeigt sich, dass 65,5 Prozent aller Jugendlichen sich für zehn Lehrberufe entscheiden. 

„Die Berufswahl ist eine Weichenstellung für die Zukunft. Dabei geht es um die Schließung der Einkommensschere – ein Metalltechniker bekommt im ersten Lehrjahr 675 Euro, ein Friseurlehrling 540 Euro – und die Prävention in der Frauenarmut damit die Lebensqualität im Alter bei beiden Geschlechtern gleichwertig bleibt. Frauen bekommen in Österreich rund 42 Prozent weniger Pension als Männer“, informiert AK-Präsident Gerhard Michalitsch.  

Einen Beitrag zur Änderung des Status quo leistet die Arbeiterkammer Burgenland. Mit dem Zukunftsprogramm 2019 bis 2023 stehen burgenlandweit 3,4 Millionen Euro für die große AK-Digitalisierungsoffensive zur Verfügung. Im Rahmen unserer Digitalisierungsoffensive startet die AK im September mit dem Projekt „Digitalistas“. Ziele dieses Projektes sind Berufserfahrungen und die Perspektiven von jungen Frauen (junge Arbeitnehmerinnen bis 30 Jahren) in digitalisierten Technikberufen genau zu beleuchten sowie junge Frauen für technische Berufe zu begeistern bzw. deren Anteil in diesen zu erhöhen. 

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Bianca Werfring
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