5.3.2018
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AK Bgld gegen Kürzungen bei Arbeitsmarktmaßnahmen

Die Ankündigung der Bundesregierung, 600 Millionen Euro bei Arbeitsmarktmaßnahmen einsparen zu wollen, bestätigt die Befürchtungen der Arbeiterkammer Burgenland. „Mit diesen Kürzungen torpediert die Bundesregierung die gute Arbeitsmarktentwicklung im Burgenland. Der Sparstift der Bundesregierung trifft dabei jüngere ebenso wie ältere Burgenländerinnen und Burgenländer.“, kritisiert AK-Präsident Gerhard Michalitsch. 

Die negativen Auswirkungen dieser Kürzungen auf den burgenländischen Arbeitsmarkt lassen sich in Zahlen erfassen: Die Bundesregierung will laut Regierungsprogramm die überbetriebliche Lehrausbildung für Jugendliche auf das „absolut notwendige Ausmaß“ reduzieren. Damit könnten rund 300 der aktuell 590 jungen Burgenländerinnen und Burgenländer in überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen ihren Lehrplatz verlieren. 

Die „Aktion 20.000“ hätte rund 700 ältere Langzeitarbeitslosen im Burgenland eine neue Chance gegeben. Vor dem verordneten Aus konnte lediglich ein Zehntel von ihnen über die Aktion vermittelt werden – Rund 630 Langzeitarbeitslose bekommen diese Chance nun nicht. Auch das Qualifizierungsangebot des AMS für alle Altersgruppen könnte deutlich reduziert werden. 

AK-Präsident Michalitsch: „Qualifizierungsmaßnahmen zu streichen ist garantiert der falsche Weg. Stattdessen braucht es mehr Ausbildungsmaßnahmen, um Menschen in Beschäftigung zu bringen und der Wirtschaft jene Fachkräfte zur Verfügung zu stellen, die sie benötigt.“

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