Arbeiter mit Schutzkleidung © Amixstudio, stock.adobe.com
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AK Burgenland: Missbrauch bei Kurzarbeit anzeigen!

Die Sozialpartner haben sich heute auf Bundesebene auf die Verlängerung der Corona-Kurzarbeit um drei Monate geeinigt. Für Burgenlands AK-Präsident Gerhard Michalitsch die richtige Maßnahme: „Viele Unternehmen, ganz besonders in den Sparten Hotellerie und Gastronomie, aber auch in vielen Dienstleistungsbereichen, sind weiterhin stark von der Krise betroffen. Diese Arbeitsplätze gilt es immer noch zu retten. Wir sind wirtschaftlich noch nicht übern Berg, deshalb brauchen wir weiterhin die Kurzarbeit als Überbrückungshilfe! Die Bundesregierung ist nun gefordert, die Sozialpartner-Einigung umzusetzen.“
Gleichzeitig gehöre Missbrauch abgestellt, so der AK-Präsident: „Die Mehrheit der Unternehmen nutzt Kurzarbeit als Rettungsanker. Es gibt aber auch vermehrt Hinweise darauf, dass manche die Kurzarbeit missbrauchen. Voll arbeiten lassen und gleichzeitig für Kurzarbeit kassieren, ist Betrug am Staat und an den Steuerzahlern. Wenn die AK Burgenland von Kurzarbeits-Betrug Kenntnis bekommt, zeigen wir das rigoros an!“, kündigt Michalitsch an. Der Gier mancher weniger müsse Grenzen gesetzt werden, so der AK-Präsident. 

Alleine im Burgenland waren oder sind rund 30.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Die allermeisten von ihnen hätten ohne Kurzarbeit ihren Arbeitsplatz verloren. Die Kurzarbeit bedeutet außerdem die Deckung ihres bisherigen Einkommens zu 80 bis 90 %. Die Einigung der Sozialpartner bringt nun mehr Sicherheit und Planbarkeit für die Arbeitnehmer: Die tatsächlich geleistete Arbeit muss bezahlt werden und ein Hochfahren der Arbeit muss vom Arbeitgeber mindestens drei Tage im Voraus angekündigt werden. Außerdem bekommen Lehrlinge nach erfolgreicherer Lehrabschlussprüfung mehr ausbezahlt.

Kontakt

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Reinhard Huber
Referent des Präsidenten

T: 0676/66 75 471
E: reinhard.huber@akbgld.at