23.5.2017
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AK Vollversammlung diskutierte Arbeitszeiten-Regelungen

Der Rechnungsabschluss 2016 und insgesamt 13 Anträge und eine Resolution standen im Mittelpunkt der heutigen 8. Sitzung der Vollversammlung der Arbeiterkammer Burgenland in der laufenden Periode, die – bedingt durch die Umbauarbeiten in Eisenstadt – im Kulturzentrum Neufeld stattfand.

Schwerpunkt Arbeitszeiten
AK-Präsident Gerhard Michalitsch ging in seinem Bericht auf den Rechnungsabschluss der Arbeiterkammer Burgenland ein: „Die finanziellen Vorteile, die die Arbeiterkammer Burgenland im Vorjahr für ihre Mitglieder erreicht hat, betrugen rund 15,9 Millionen Euro. Das ist das Eineinhalbfache des AK-Gesamtbudgets! Diese beachtliche Leistungsbilanz kann sich sehen lassen.“
Präsident Michalitsch spannte dann einen weiten Bogen über verschiedene aktuelle Themen, die burgenländische ArbeitnehmerInnen derzeit bewegen. „Ich habe in den ersten Wochen seit meinem Amtsantritt sehr viele verschiedene Betriebe im ganzen Burgenland besucht. Für die KollegInnen in den Betrieben ist das Thema Arbeitszeit ganz besonders wichtig. Deshalb beschäftigt sich die AK-Vollversammlung heute auch mit Rahmenbedingungen für eine faire Verteilung der Arbeitszeit.“ 
Zum Ende der SPÖ/ÖVP-Koalition auf Bundesebene stellte Präsident Michalitsch klar: „Für uns ist es nicht wichtig, wie mögliche Koalitionen aussehen, sondern was eine Bundesregierung für die Anliegen der ArbeitnehmerInnen tut. An der konkreten Arbeit werden wir alle künftigen Koalitionen messen.“


Rechnungsabschluss
Der von AK-Direktor Mag. Thomas Lehner vorgestellte Rechnungsabschluss der AK Burgenland für das Jahr 2016 wurde einstimmig von allen Fraktionen der AK-Vollversammlung beschlossen. Der Rechnungsabschluss, ein in Zahlen gegossener Leistungsbericht der AK Burgenland, umfasst einen Ertrags- und Aufwandsrahmen von rund 10,25 Millionen Euro. 

13 Anträge und eine Resolutionen
In einer Vielzahl von Anträgen setzte sich die Vollversammlung im Anschluss intensiv mit Problemen durch den digitalen Wandel, mit der Arbeitszeit, Teilzeitarbeit und Leiharbeit auseinander. Diskutiert wurde weiters die Forderung nach einer Neuregelung der Inkassokosten und einer verpflichtenden Stellenbesetzung über das AMS.

Von den insgesamt 13 zur Beratung vorliegenden Anträgen wurden 8 angenommen, 6  davon einstimmig. Zwei Anträge wurden von der Vollversammlung abgelehnt, drei dem Vorstand oder einem Ausschuss zur weiteren Bearbeitung zugewiesen. Eine Resolution zur Arbeitszeitflexibilisierung wurde mehrheitlich angenommen.

Aufgrund des Ergebnisses der AK-Wahl 2014 stellen die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen 38 der 50 Kammerräte. Auf den ÖAAB entfallen acht Mandate, auf die Freiheitlichen Arbeitnehmer drei Mandate und die Alternativen/Unabhängigen/Grünen- Gewerkschafter stellen einen Kammerrat.

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