24.4.2018
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AK & ÖGJ: Die Stimme muss bleiben!

Die Regierung will demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten bei Jugendlichen streichen - befindet sich etwa die Demokratie in Gefahr? AK young und ÖGJ kämpfen für die Beibehaltung des Jugendvertrauensrats im Betrieb, einer eigenständigen Vertretung für Lehrlinge. AK-Präsident Gerhard Michalitsch unterstützt jungen Gegenwind.  

Der Jugendvertrauensrat garantiert seit 45 Jahren, dass Lehrlinge, jugendliche Arbeitnehmer und Menschen mit Behinderung im Betrieb ein Mitspracherecht haben. Als erste Anlaufstelle für junge Menschen helfen die Vertreter bei privaten oder arbeitsrelevanten Problemen. „Eine unersetzbare Rolle“, findet AK-Präsident Gerhard Michalitsch und äußert sich entschlossen: „Für uns ist es völlig unverständlich, warum die Regierung jungen Menschen ihr Mitspracherecht im Unternehmen entziehen möchte. Das langjährige Prinzip hat sich bewährt: ‚Jugendliche vertreten Jugendliche‘. Deshalb kämpfen wir gegen einen ersten Demokratieabbau und für den Erhalt des Jugendvertrauensrats!“. 

Das Regierungsprogramm sieht das jedoch anders. Der Jugendvertrauensrat soll dem Betriebsrat weichen, der erst alle fünf Jahre gewählt wird. Lehrlinge werden aber lediglich für zwei bis vier Jahre in Unternehmen ausgebildet. „Mit dieser Neuregelung baut das Regierungsprogramm nicht nur Demokratie ab, sondern legt gleichzeitig jungen Arbeitnehmern und Lehrlingen Hürden in den Arbeitsalltag. Denn zu einer eigens gewählten Vertretung und zu Altersgenossen findet man bei Problemen leichter Zugang.“, so AK-Jugendreferentin Jasmin Zeilbauer.

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