Jemand hält 500 Euro Scheine © vege, stock.adobe.com
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AK erstritt 44.000 Euro Abfertigung für Polier

Nach 44 Jahren als Baupolier im Unternehmen wollte der neue Chef den Burgenländer mit drei Monatsgehältern Abfertigung abspeisen. Die AK Burgenland verhalf ihm zu seinem Recht und letztlich zu den ausstehenden rund 44.000 Euro brutto.

Zahlreiche Firmenumbennungen und ein neuer Chef bereiteten einem Südburgenländer gehörige Sorgen. Und das obwohl er schon in diesem Betrieb gelernt hatte. 1973 begann der Südburgenländer seine Lehre als Maurer bei der Firma. Über die Jahre stieg er zum Baupolier auf. Nach 44 Jahren konnte er nicht mehr. Er trat eine Berufsunfähigkeitspension an. Damit wurde auch die Abfertigung fällig. Doch diese wollte der neue Chef nicht zahlen. 

Gerade mal drei Monatsgehälter landeten am Konto des Südburgenländers. Zugestanden wären ihm aber aufgrund der langen Beschäftigungsdauer 12 Monatsgehälter und damit insgesamt etwas mehr als 56.000 Euro brutto. „Sein Arbeitgeber wollte den Arbeitnehmer mit drei Monatsgehälter abspeisen. Er sah sich aufgrund der neuen Besitzverhältnisse nicht als zahlungspflichtig an. Dabei herrschte seitens aller Gesellschafter dieser Firmen Einvernehmen, dass das Arbeitsverhältnis mit all seinen Rechten und Pflichten übergehen soll, somit auch die Abfertigung“, schildert AK-Arbeitsrechtsexpertin Mag. Angelika Maczek den Fall. 

Das sah das Gericht auch so und gab dem Arbeitnehmer Recht. Der Unternehmer zeigte sich weiterhin uneinsichtig und legte Berufung ein. Bis zum Oberlandesgericht Wien ging der Fall. Doch auch hier war das Urteil klar. Der Unternehmer muss zahlen - und zwar die ausständigen 42.000 Euro brutto. 

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Sollte es Unregelmäßigkeiten oder dergleichen sowie Fragen geben, dann wenden Sie sich an die Arbeiterkammer Burgenland (T: 02682/740 oder arbeitsrecht@akbgld.at). 


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