Verkäuferin steht bei Kassa © nik0.0kin , stock.adobe.com
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AK rät: Augen auf beim Weihnachtsshopping

Black Friday, Cyber Monday: Rabatte, Schnäppchen und Aktionen läuteten Ende November das Geschenkeshopping ein – online und in den Shops. Die Arbeiterkammer gibt Tipps, damit es unter dem Christbaum keine unliebsamen Überraschungen gibt.  

Weihnachten rückt immer näher. Während die einen durch die Geschäfte schlendern und ihre Geschenke aussuchen, sitzen die anderen vor ihren Bildschirmen und klicken sich auf der Wohnzimmercouch durch die Angebote im World Wide Web. 

Versteckte Nebenkosten und Versandspesen 

Gerade die Online-Shopping-Drähte laufen heiß. Nicht ganz ohne Risiko. Denn so kann man zwar den Trubel auf den Einkaufsmeilen entgehen, aber auch in so manche Falle tappen. „In der Theorie klingt es sehr einfach, aber Online-Shopping kann so seine Tücken haben. Versteckte Nebenkosten und Versandspesen können den Konsumenten schnell teuer zu stehen kommen. Daher gilt immer genau darauf achten. Gerade bei auffällig billiger Ware sollten alle Alarmglocken schrillen. Wichtig ist immer die Überprüfung der Angaben im Impressum auf der Homepage. Stellen sich Zweifel an der Seriosität des Online-Shops ein, sollte man die Finger davon lassen“, rät AK-Konsumentenschutzexperte Christian Koisser und warnt in diesen Fällen auch von Vorauszahlungen.  

Verschenkt hält sich die Freude über die Präsente dann doch in Grenzen. Nach Weihnachten liebäugeln dann die Beschenkten mit dem Umtausch ihrer Geschenke. Aber: „Es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht“, erklärt Koisser. Solange die Ware in Ordnung ist, muss ein Händler die Ware weder zurücknehmen noch umtauschen. Viele räumen aber freiwillig ein Umtauschrecht ein. 

Bei Online-Bestellungen besteht in der Regel ein gesetzliches Rücktrittsrecht. Diese beträgt 14 Tage ab Erhalt der Ware. „Doch Vorsicht! Wer schon früh die Geschenke bestellt kann möglicherweise an Heiligabend die Rücktrittsmöglichkeit bereits versäumt haben. Dazu gibt es Ausnahmen bei entsiegelten DVDs oder CDs sowie Waren, die eigens für den Besteller angefertigt worden sind“, gibt der Konsumenschutz-Experte zu bedenken. 

Haben Sie Fragen oder Probleme zum oder beim Weihnachtseinkauf wenden Sie sich an die Konsumentenschutz-Experten der Arbeiterkammer Burgenland Tel.: 02682/740-0

Kontakt

Bianca Werfring
Kommunikation & Marketing
T: 02682 740 3141