Mama und Sohn © Adobe Stock
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AK verhilft Max zu Pflegegeld

Nach einem langwierigen Streit um Pflegegeld verhalf die Arbeiterkammer dem elfjährigen Max und seiner Mama zu mehr Geld.

„Das Schicksal des elfjährigen Max und seiner Mutter berührte und sorgte für eine Welle an Hilfsbereitschaft –unter anderem von einer Pensionistin, die 300 Euro spendete. Sie sollte nicht die Erste und Letzte sein, die mit einer Spende die kleine Familie unterstützte. Nun ist auch das langwierige Verfahren der Arbeiterkammer zur Gewährung des Pflegegeldes Stufe 1 für den 11-Jährigen und seiner Mama von Erfolg gekrönt. Das Landesgericht fiel eine positive Entscheidung. Rückwirkend ab 1. Juni 2018 bekommt die Nordburgenländerin das zustehende Pflegegeld. 

Die Vorgeschichte: Max litt an einem Tumor an der Wirbelsäule. Er wurde zwar erfolgreich entfernt, trotzdem hat der Bub Probleme beim Gehen. 

Der Pflegeaufwand, Therapie und die gesundheitlichen Probleme sind für die Mutter nicht nur pflege- sondern auch kostenintensiv, daher wandte sie sich an die Arbeiterkammer, um zumindest finanzielle Unterstützung durch höheres Pflegegeld zu erlangen.

Einem Job kann die Nordburgenländerin nicht nachgehen. „Ihr Sohn verlangt rund um die Uhr nach Pflege und Betreuung. Ihren Job hat sie verloren und der Mann hat sich scheiden lassen. Sie steht mit ihrem Sohn ganz alleine da. Daher sind wir doppelt froh, mehr als erleichtert und äußerst dankbar, dass das Landesgericht unserem Antrag zur Gewährung des Pflegegeldes Stufe 1 nachgekommen ist“, zeigt sich AK-Juristin Mag. Brigitte Ohr erleichtert.

Kontakt

Bianca Werfring

Kommunikation & Marketing der AK Burgenland

T: 0664/823 9449

E: bianca.werfring@akbgld.at