Konsumentenschutz © Roman Felder, AK Burgenland
Judith Palme-Leeb © Roman Felder, AK Burgenland

Arbeiterkammer verhindert Baustopp

Weil Kreditinstitut nicht fristgerecht zahlte, wollte Baufirma Arbeiten am Eigenheim einstellen. Arbeiterkammer intervenierte und bewahrte junge Familie vor Obdachlosigkeit.

Verzweifelt und verängstigt mit den Kindern auf der Straße zu landen, wandte sich eine junge Familie an die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Burgenland. Mitten im Hausbau blieben die Zahlungen des Kreditinstitutes aus.

Bereits ein Baustopp stand im Raum. „Die Baufirma hat gedroht die Arbeiten an unserem Haus einzustellen, sollte in den nächsten Tagen nicht die zweite und dritte Teilrechnung beglichen werden“, schildert die Bauherrin aus dem Bezirk Mattersburg. 

Teilzahlungen blieben aus

Je nach Baufortschritt sollte das Kreditinstitut das Geld ausbezahlen. Bei der ersten Teilrechnung problemlos. Doch Teil zwei und drei ließen auf sich warten und waren in beiden Fällen mehr als einen Monat überfällig. „Es waren Forderungen von Seiten des Bauträgers in der Höhe von 75.000 Euro offen“, schüttelt die Frau den Kopf. 

Der Mietvertrag beim Mietshaus war gekündigt und ein fixer Fertigstellungstermin mit der Baufirma vereinbart. „Wir hatten echt Panik Ende Oktober mit den Kindern auf der Straße zu stehen“, zeigt sich die junge Mutter nun erleichtert, denn nach der Hilfe der Konsumentenschützer wird auf der Baustelle wieder fleißig weiter gearbeitet.

In nur drei Tagen war nach der Intervention der Arbeiterkammer das Problem gelöst. „Ich habe beim Kreditinstitut interveniert. Sie haben prompt reagiert, sich für den Fehler entschuldigt und das Geld überwiesen“, erläutert AK-Konsumentenschützerin Mag. Judith Palme-Leeb.

„Wir sind unendlich dankbar, dass uns die Experten der Arbeiterkammer so schnell geholfen haben“, betont die Frau.

Wer ebenfalls Hilfe braucht, kann sich jederzeit an die Experten der Arbeiterkammer Burgenland (02682/740) wenden.