Thomas Lehner und Gerhard Michalitsch © Felder, AK Burgenland
Thomas Lehner und Gerhard Michalitsch © Felder, AK Burgenland

Arbeitnehmer verdienen mehr Respekt

Sie pflastern die Straßen in der größten Hitze, sie arbeiten im Spital oder in der mobilen Pflege, sie bringen uns in der Früh mit dem Bus oder dem Zug sicher ins Büro oder zur Schule, sie backen mitten in der Nacht unsere Frühstückssemmeln oder kassieren kurz vor 20.00 Uhr noch unseren Einkauf ... ohne Arbeitnehmer läuft im Burgenland nichts.

Unzählig viele Menschen sorgen tagtäglich dafür, dass unser Alltag reibungslos ablaufen kann. Und für viele von ihnen heißt das auch: Arbeiten, wenn andere schon Feierabend haben, und auch nachts oder am Wochenende im Einsatz sind.

„Die Arbeitnehmer verdienen mehr Respekt, denn sie sind es die unser Land am Laufen halten. Mit vollem Einsatz und mit Stolz. Tag und Nacht. So viel Einsatz hat gerechte Bedingungen, soziale Sicherheit und volle Anerkennung verdient“, plädiert Burgenlands AK-Präsident Gerhard Michalitsch.

Gerade dieses Jahr war für die Arbeitnehmer kein gutes. Das neue Arbeitszeitgesetz mit dem 12-Stunden-Tag und der 60-Stunden-Woche stellt einen herben Rückschritt dar. Dazu leiden ältere Arbeitnehmer unter der Verschlechterung der Altersteilzeit. Mit der Reform der Sozialversicherung ist einer Drei-Klassen-Medizin Tür und Tor geöffnet. Statt gleichen Leistungen für alle wird der Unterschied zwischen Arbeitern, Angestellten, Beamten und Selbstständigen weiter verschärft.   

Einsatz und Engagement

Daher ist der Slogan „Arbeitnehmer verdienen mehr Respekt“ auch die zentrale Botschaft der neuen Arbeiterkammer-Kampagne. Zeitgleich nutzt die Arbeiterkammer die Möglichkeit bei den Arbeitnehmern Danke zu sagen. Danke für den Einsatz und das Engagement.

Mit ins Boot holt sich die Arbeiterkammer die burgenländischen Betriebsräte. Rund 600 Betriebsräte   erhalten in den nächsten Tagen eine eigene Zeitung mit genauen Informationen inklusive „Wir halten Österreich am Laufen“-Plakaten für die Betriebe. Begleitet von TV-Spots und social media-Aktivitäten wird die Betriebsratsinformations-Offensive abgerundet.