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Gesundheitsberuferegister © AK Burgenland, AK Burgenland

Gesundheitsberuferegister: Letzter Aufruf zur Registrierung!

Bis 30. Juni 2019 läuft die Frist zur verpflichtenden Registrierung der Gesundheitsberufe. Im Juli 2018 startete der Aufbau des Gesundheitsberuferegisters. Dort werden die Beschäftigten von zehn Gesundheitsberufen mit ihren Qualifikationen erfasst. Bis zum Ende dieser Frist müssen die Berufsangehörigen, die bereits zum Start am 1. Juli 2018 in einem Gesundheitsberuf gearbeitet haben, einen Antrag einreichen. AK-Präsident Gerhard Michalitsch macht in diesem Zusammenhang auf die Gesetzeslage aufmerksam: „Wer nach dem 30. Juni ohne Registrierung weiterhin in einem Gesundheitsberuf arbeitet, tut dies ohne Berufsberechtigung. Eine nachträgliche Registrierung ist zwar möglich –jedoch mit einem höheren bürokratischen Aufwand verbunden. Zusätzlich müssen Berufsangehörige sowie Dienstgeber mit einer Verwaltungsstrafe von bis zu 3.600 Euro durch die Sanitätsbehörden rechnen.“  

An die 5.000 Burgenländer gilt es in das elektronische Verzeichnis für Mitarbeiter der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe sowie der gehobenen medizinisch-technischen Dienste einzutragen. „4.043 waren seit dem Registrierungsstart am 1. Juli 2018 bei uns bzw. wir bei ihnen und haben einen Antrag zur Registrierung gestellt. 2.192 davon sind bereits fertig bearbeitet, im Register aufgenommen und halten den Ausweis in Händen“, weiß Behördenleiter der AK Burgenland, Alfred Hillinger. 

Die Registrierung ist eine Voraussetzung für die Ausübung des jeweiligen Gesundheitsberufes. Diese kann kostenlos, wohnortnah, rasch, unbürokratisch und effizient in den AK-Bezirksstellen abgewickelt werden. Dazu bieten die fünf AK-Mitarbeiter auf Wunsch auch direkt in den Betrieben die Registrierung an. 

Für die Eintragung ist der persönlich unterschriebene Antrag notwendig. Ansonsten sind ein Nachweis der Vertrauenswürdigkeit, z. B. Strafregisterbescheinigung (Nachweise nicht älter als 3 Monate!), ein ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung (nicht älter als 3 Monate) und ein Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse, sofern sich diese nicht aus der Ausbildung oder dem Berufsweg ergeben (WICHTIG: Fremdsprachigen Nachweisen ist auch eine beglaubigte Übersetzung durch einen gerichtlich beeideten Übersetzer beizulegen) erforderlich. 

Alternativ ist auch eine Online-Registrierung mit Bürgerkarte oder Handysignatur möglich. 

Diese Berufsgruppen werden erfasst:  

 - Biomedizinischer Analytiker 

- Diätologe 

- Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger 

- Ergotherapeut 

- Logopäde 

- Orthoptist 

- Pflegeassistent (inkl. Sozialbetreuungsberufe) 

- Pflegefachassistent 

- Physiotherapeut 

- Radiologietechnologe

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