Das Gesundheitsberufe-Register-Team mit Alfred Hillinger, Leiter der Registrierungsbehörde der AK Burgenland, Nina Szambor und Konstantin Paraskevaidis sowie AK Präsident Gerhard Michalitsch. © Werfring, AK Burgenland
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Gesundheitsberuferegister: Bereits 3.000 erfolgreich registriert

Mit Ende Juni ist die Frist zur verpflichtenden Registrierung der Gesundheitsberufe verstrichen. Bis dahin galt es für Beschäftigte von zehn Gesundheitsberufen, die bereits am 1. Juli 2018 in einem Gesundheitsberuf gearbeitet haben, sich und ihre Qualifikationen erfassen zu lassen. Zumindest der Antrag musste gestellt sein. AK-Präsident Gerhard Michalitsch macht in diesem Zusammenhang auf die Gesetzeslage aufmerksam: „Wer nach dem 30. Juni ohne Registrierung weiterhin in den zu registrierenden Gesundheitsberufen arbeitet, tut dies ohne Berufsberechtigung. Eine nachträgliche Registrierung ist zwar möglich – jedoch sind zusätzliche Dokumente notwendig. Zusätzlich müssen Berufsangehörige sowie Dienstgeber mit einer Verwaltungsstrafe von bis zu 3.600 Euro durch die Sanitätsbehörden rechnen.“

4.242 Burgenländer haben sich in das elektronische Verzeichnis für Mitarbeiter der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe sowie der gehobenen medizinisch-technischen Dienste eintragen lassen. Nicht alle, denn an die 5.000 Burgenländer sollten es sein. „4.242 waren seit dem Registrierungsstart am 1. Juli 2018 bei uns bzw. wir bei ihnen und haben einen Antrag zur Registrierung gestellt. 3.000 davon sind bereits fertig bearbeitet, im Register aufgenommen und halten den Ausweis in Händen“, weiß Behördenleiter der AK Burgenland, Alfred Hillinger. 

Sollte jemand die Frist versäumt haben, arbeitet er ohne Berufsberechtigung. Denn die Registrierung ist eine Voraussetzung für die Ausübung des jeweiligen Gesundheitsberufes. Ohne Berufsausweis kann es sowohl für den Berufsangehörigen und den Arbeitgeber teuer werden. Verwaltungsstrafen bis 3.600 Euro sind jeweils möglich. 

Natürlich kann eine nachträgliche Registrierung vorgenommen werden, aber dazu sind zusätzliche Dokumente notwendig: „Sollte jemand die Frist versäumt haben, heißt es so schnell wie möglich einen Termin in der AK vereinbaren“, rät Hillinger.  

Für die Eintragung ist der persönlich unterschriebene Antrag notwendig. Ansonsten bedarf es einen Identitätsnachweis, ein Ausweisfoto, den Nachweis der Vertrauenswürdigkeit, z. B. Strafregisterbescheinigung (nicht älter als 3 Monate!), ein ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung (nicht älter als 3 Monate) und einen Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse, sofern sich diese nicht aus der Ausbildung oder dem Berufsweg ergeben (WICHTIG: Fremdsprachigen Nachweisen ist auch eine beglaubigte Übersetzung durch einen gerichtlich beeideten Übersetzer beizulegen). 

Diese Berufsgruppen werden erfasst:  

Biomedizinischer Analytiker
Diätologe
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger
Ergotherapeut
Logopäde
Orthopädist
Pflegeassistent (inkl. Sozialbetreuungsberufe)
Pflegefachassistent
Physiotherapeut
Radiologietechnologe

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