AK-Präsident Gerhard Michalitsch fordert 6. Urlaubswoche. © Roman Felder, AK Burgenland
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Kurzarbeit dank Sozialpartnerschaft ein Erfolg

Das Erfolgsmodell Corona-Kurzarbeit geht mit Oktober in Phase 3 und wurde damit wieder um sechs Monate verlängert. Doch schon die ersten beiden Phasen haben tausende Arbeitsplätze abgesichert. Allein im Burgenland geht man von 40.000 geretteten Arbeitsplätzen aus, wie das AMS Burgenland heute mitgeteilt hat. Das neue Modell bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich. „Die Kurzarbeit ist ein erfolgreiches Produkt der Sozialpartnerschaft. Auch die dritte Phase haben die Sozialpartner im Interesse der Arbeitnehmer und der Unternehmen ausverhandelt. Das sieht man etwa an der neugeschaffenen Möglichkeit während der Kurzarbeit eine Weiterbildung zu machen. Davon profitieren die Arbeitnehmer, aber auch die Unternehmen durch mehr Know How“, so AK-Präsident Gerhard Michalitsch. Handlungsbedarf sieht der AK-Präsident bei den überbetrieblichen Lehrwerkstätten, hier werden mehr Plätze notwendig sein. „Es hieß immer: Koste es, was es wolle! Daran sollte sich die Bundesregierung nun erinnern und alle notwendigen Mittel für Arbeitssuchende und junge Menschen zur Verfügung stellen“, plädiert Michalitsch.

Positiv sei auch, dass vereinbart ist, in der 3. Kurzarbeits-Phase stärker zu kontrollieren. „Auch wenn sich viele Unternehmer an die Regeln halten, gibt es schwarze Schafe, denen man genau auf die Finger schauen muss. Das neue Modell wird diesen Ansprüchen - auf Initiative von AK und ÖGB – gerecht und macht schärfere Kontrollen möglich. Gibt es Probleme können sich die Beschäftigten auf uns verlassen. Wir stehen den Arbeitnehmern weiterhin zur Seite und beraten, wenn Missbrauch im Raum steht“, versichert der AK-Präsident.

Kontakt

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Bianca Werfring, Kommunikation & Marketing der AK Burgenland, T: 0664/823 9449, E: bianca.werfring@akbgld.at