AK-Jugendreferentin © Felder, AK Burgenland
Nina Wimmer, AK-Jugendreferentin © Felder, AK Burgenland

Letzte Chance auf einen Praktikumsplatz nicht verpassen!

Speziell während des Sommers nutzen zahlreiche Schüler und Studierende die Zeit, um in Unternehmen zu arbeiten – sei es, um Geld zu verdienen oder weil es die Schule vorschreibt. Gerade für Schüler von Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen gilt es ein Praktikum zu absolvieren. Doch die Suche nach einem Praktikumsplatz ist nicht immer ganz einfach und muss vor allem zeitgerecht erfolgen. „Die Bewerbungszeit beginnt schon im Herbst des Vorjahres. Wer jetzt noch keinen Platz hat, hat nun die letzte Chance“, betont Nina Wimmer, Jugendreferentin der AK Burgenland. 

Es gehört zum Ausbildungsweg wie Schularbeiten und Prüfungen. In fast jedem Studiengang und in vielen Schulen ist ein Praktikum fester Bestandteil des Lehrplans und Voraussetzung für den Abschluss. Fast die Hälfte der burgenländischen Schüler oder Studenten arbeitet in den Ferien - hauptsächlich in der Gastronomie, im Büro oder Verkauf.

Doch der Weg zum Praktikum muss lange vorbereitet sein. Denn die Suche kann nicht früh genug beginnen. „Grundsätzlich gilt: Je früher, desto besser! Vor allem in großen Firmen, Banken oder öffentlichen Institutionen beginnt die Bewerbungszeit schon im Herbst des Vorjahres“, weiß Nina Wimmer, Jugendreferentin der AK Burgenland. Daher ist für all jene, die keinen Praktikumsplatz haben, Eile geboten. Wimmer: „Wer jetzt noch keinen Praktikumsplatz hat, der sollte sich schleunigst um einen bemühen - sonst stehen die Chancen auf Arbeit im Sommer schlecht.“

Die Möglichkeiten sind vielfältig und macht die Suche nicht einfacher. Bei der Suche kann das persönliche Umfeld helfen. „Eventuell haben die Eltern Freunde, die in der Wunschbranche arbeiten. Man kann sich an ältere Schüler wenden oder Bekannte fragen. Auch die Schule ist hier ein wichtiger Ansprechpartner. Hier gibt es Lehrer, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Oft gibt es auch Listen mit Betrieben in denen Schüler bereits Praktika gemacht haben. Auch eine Initiativebewerbung an den Traumbetrieb kann durchaus zum Erfolg führen“, rät die AK-Jugendreferentin. 

Sinn macht es Praktikums- und Jobbörsen zu durchforsten. Offene Stellen finden sich in Tages- und Regionalzeitungen sowie auf diversen Internetplattformen. Selbst ein Praktikumsjob im Ausland ist denkbar. Aber gibt es ein paar Besonderheiten. Einerseits ist eine Abklärung mit der Schule zwecks Anerkennung notwendig, anderseits gilt es Meldepflichten, Aufenthaltserlaubnisse und bei Praktika außerhalb der EU/EWR Arbeitsgenehmigungen zu checken. 

Sollte sich – trotz aller Bemühungen - nichts finden, kann die Verpflichtung zum Praktikum entfallen. Dabei müssen aber alle Schritte der Suche genau dokumentiert werden und Lehrer, Schulleitung sowie Erziehungsberechtigte einbezogen werden.  

Alle Infos zum Praktikum sowie gute Initiativbewerbungen finden sich auf der Homepage der AK Burgenland (bgld.arbeiterkammer.at). Bei Fragen stehen die Experten der Abteilung Jugend der AK Burgenland unter der Nummer 02682/740 gerne zur Verfügung.

Kontakt

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Bianca Werfring, Kommunikation & Marketing der AK Burgenland, T: 0664/823 9449, E: bianca.werfring@akbgld.at