AK-Direktor Mag. Thomas Lehner und AK-Präsident Gerhard Michalitsch © Roman Felder, AK Burgenland
AK-Direktor Mag. Thomas Lehner und AK-Präsident Gerhard Michalitsch © Roman Felder, AK Burgenland

Mehr Leistung fürs gleiche Geld: das AK-Zukunftsprogramm

Mit dem neuen Jahr startet die Arbeiterkammer Burgenland ihr Zukunftsprogramm. Neben neuen Leistungs-Schwerpunkten in den drei Schlüsselbereichen Bildung, Pflege und Wohnen legt das Zukunftsprogramm den Fokus auf die Digitalisierung. 3,4 Millionen Euro stehen der Arbeiterkammer Burgenland in den kommenden fünf Jahren zur Verfügung.  Das Geld fließt in zwei Fonds: einmal in den Qualifizierungsfonds für die gezielte Weiterbildung von Beschäftigten. Andererseits in den Projektfonds unter dem Titel „Arbeit 4.0“.

„Burgenländische Arbeitnehmer sollen durch die Arbeiterkammer zu „Digitalisierungs-Gewinnern“ werden“, betont AK-Präsident Gerhard Michalitsch bei der Präsentation des AK-Zukunftsprogramms.

Der digitale Wandel verändert die Arbeitswelt in einem rasanten Tempo. Einerseits ist die Digitalisierung eine große Chance – zumindest für jene mit dem entsprechenden Know-how – anderseits droht beim Verschlafen der Entwicklung die Digitalisierung zum Job-Killer zu werden. Michalitsch: „Das Zukunftsprogramm soll den AK-Mitgliedern das Rüstzeug geben für diese Entwicklung gewappnet zu sein.“

 

Zwei Säulen

3,4 Millionen Euro in fünf Jahren fließen in zwei Fonds: einmal in den Qualifizierungsfonds für die gezielte Weiterbildung von Beschäftigten. Dieser Fonds wird direkt für Kurse, Lehrgänge und Teilnahmegebühren oder als Stipendien verwendet.

Andererseits in den Projektfonds unter dem Titel „Arbeit 4.0“. Projekte, die daraus mit bis zu 50 Prozent gefördert werden könnten, sind z.B. Initiativen zur betrieblichen Weiterbildung oder Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität der Beschäftigten.

Neben eigenen Projekten ermöglicht die Arbeiterkammer auch die Förderung von Projekten von Arbeitnehmern, von Betriebsräten und Belegschaften. Michalitsch: „Ich lade sie alle dazu ein, Projekte ab dem 1. Jänner 2019 einzureichen.“

Eine Vielzahl an Qualifikationsmaßnahmen haben AK- und Bildungs-Experten erarbeitet. „Ausbildung und Qualifikation ist die beste Medizin gegen Digitalisierungskrankheiten“, weiß AK-Direktor Mag. Thomas Lehner.

Grundlage für das Zukunftsprogramm war die Dialoginitiative „Wie soll Arbeit?“. Mehr als 12.000 Burgenländer haben ihre Meinung geäußert. Das Ergebnis wurde in das Zukunftsprogramm gegossen. Lehner: „Es ist ein Angebot an unsere Mitglieder: Noch mehr Leistungen für den geringen AK-Mitgliedsbeitrag wie bisher, für durchschnittlich 6,19 Euro im Monat!“

Kontakt

Bianca Werfring

Kommunikation & Marketing der AK Burgenland

T: 0664/823 9449

E: bianca.werfring@akbgld.at