Karfreitag © AK Bgld, AK Bgld
Karfreitag © AK Bgld, AK Bgld

Michalitsch: Halber Karfreitag – nächster Kniefall vor der Industrie

Der EuGH hat vor knapp vier Wochen festgestellt, dass in Österreich eine Diskriminierung vorliegt, weil nur Angehörige der evangelischen und der altkatholischen Kirche am Karfreitag arbeitsfrei haben. Künftig sollen sie nach den Plänen der Bundesregierung erst ab 14 Uhr frei haben. „Ein weiterer Kniefall der Bundesregierung vor der Wirtschaft und der Industrie“, so AK-Präsident Gerhard Michalitsch. Der AK-Präsident schlägt hingegen vor, dass der Karfreitag für alle frei sein sollte oder ein frei wählbarer zusätzlicher Urlaubstag eingeführt werden sollte.  

„Der Großteil der burgenländischen Arbeitnehmer arbeiten am Freitag ohnehin nur bis Mittag, daher fallen alle Betroffenen gänzlich um ihren Feiertag um“, so der verärgerte AK-Präsident. „Das zeigt einmal mehr wie sarkastisch und respektlos die Regierung handelt“, so Michalitsch.

Arbeitnehmer, die sich eine faire Lösung erwartet haben, wurden bitterlich enttäuscht.

Nach der Einführung des 12-Std-Tages und den unfairen Steuerreform-Plänen, setzt die Bundesregierung nun einen weiteren Wunsch der Wirtschaft und der Industrie zu Lasten der Arbeitnehmer um.

Kontakt

Kontakt

Robert Hergovich

Kommunikation & Marketing der AK Burgenland

T: 0664/823 9469
E: robert.hergovich@akbgld.at