11.8.2017
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Vertrag per Anruf? So einfach geht es nicht

Als Frau S. aus dem Mittelburgenland ihren Vertrag mit dem Telefonanbieter
Primacall kündigen wollte, war sie mit einer bösen Überraschung konfrontiert. Der
Anbieter nannte einen weit in der Zukunft liegenden Kündigungstermin. Und auf
Nachfrage wurde auch der Grund dafür genannt: Man habe die Kundin angerufen
und dabei sei ein neuer Vertrag mit einer zweijährigen Bindungsdauer geschlossen
worden.
Dieses Vorgehen ist rechtswidrig. Ein Vertrag, der im Zuge eines vom Unternehmen
eingeleiteten Telefonats geschlossen wird, ist erst nach schriftlicher Bestätigung
durch den Konsumenten verbindlich. Dadurch soll verhindert werden, dass
Konsumenten durch unerwartete Anrufe überrumpelt werden. Eine solche
Bestätigung konnte Primacall nicht vorweisen.
Nach Intervention durch die Arbeiterkammer Burgenland wurde endlich der frühere
Kündigungstermin akzeptiert.

      Facebook-Funktion aktivieren

      Drucken
      Zu Merkzettel hinzufügen
      TeilenZu Merkzettel hinzufügen

      Verwandte Links

      Zum Seitenanfang
      Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
      Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
      OK