Verletzter Skifahrer wird mit einem Akia abtransportiert © Christian Fellini, stock.adobe.com
Verletzter Skifahrer wird mit einem Akia abtransportiert © Christian Fellini, stock.adobe.com

Schiurlaub: Ausreichender Schutz mit der richtigen Versicherung

Auf Brettern über die Pisten brettern, wedeln mitten durch staubenden Schnee: Für Schifans beginnt die schönste Zeit des Jahres - sie kann aber auch teuer und gefährlich werden. Denn was, wenn etwas passiert, wenn eine Verletzung oder Erkrankung die Urlaubsfreude abrupt beendet? „Grundsätzlich tragen Reisende die Gefahr eines Unfalls oder einer Erkrankung selbst“, stellt AK-Konsumentenschützer Mag. Christian Koisser klar. Doch man kann sich absichern. Mit einer Versicherung. Es muss aber die richtige sein.

Ein waghalsiger Schwung, zu viel Tempo oder ein unvorhergesehenes Hindernis: Schnell endet der Pistenspaß mit einer Verletzung. Das kann nicht nur schmerzhaft sein, sondern auch teuer: Der Transport ins Tal und zum Arzt oder gar ein Heimtransport  im Krankenwagen können sich schnell auf mehrere tausend Euro summieren. „Grundsätzlich tragen Reisende die Gefahr eines Unfalls oder einer Erkrankung selbst“, schildert AK-Konsumentenschützer Christian Koisser. Das heißt, das gebuchte Hotel oder damit zusammenhängende Stornokosten sind von den betroffenen Konsumenten zu bezahlen, ebenso allfällige Rücktransportkosten.
Der finanzielle Schaden lässt sich mit der richtigen Versicherung aber vermeiden. „Welche allerdings für den speziellen Einzelfall die geeignete ist, sollte im Vorfeld sorgfältig überprüft werden“, empfiehlt Koisser.
Besonders wichtig: Vor Abschluss des Versicherungsvertrags kontrollieren, ob auch genau jenes Risiko versichert ist, welches man eingeht. Wer vermeiden will, im Falle eines folgenschweren Sturzes auf der Piste auch auf den Kosten sitzenzubleiben, für den ist es wohl sinnvoll, wenn die Stornoversicherung auch eine Reiseabbruchversicherung beinhaltet. Für bestimmte Fälle kann auch eine Reisekrankenversicherung, die den Krankentransport in die Heimat umfasst, nützlich sein.
Daher rät der Konsumentenschutz-Experte genau die Versicherungsbedingungen zu überprüfen. „Es sollte gecheckt werden, welche Schadensfälle tatsächlich gedeckt sind, welche Leistungen in solchen Fällen erbracht werden und wie man sich verhalten soll, um die Leistung auch ohne Probleme in Anspruch nehmen zu können. Dies gilt besonders für Reiseversicherungen, die zu einem scheinbar günstigen Preis etwa bei Onlinebuchungen einfach und rasch abzuschließen sind. Auch hier lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen.“

Ebenso zahlt sich in vielen Fällen eine Überprüfung, ob die zu versichernden Gefahren nicht ohnehin schon hinreichend abgedeckt sind, aus. Vieles ist nämlich schon vom Versicherungsschutz im Rahmen von Kreditkartenverträgen oder verschiedenen Vereinsmitgliedschaften umfasst.

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