30.4.2018
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Vernaderung des guten österreichischen Gesundheits- und Sozialsystems beenden!

Zur aktuellen Diskussion rund um die österreichischen Sozialversicherungsträger spricht sich Burgenlands AK-Präsident Gerhard Michalitsch heute einmal mehr klar gegen Einschnitte und Leistungsverschlechterungen aus: „Wer in ein Netz hineinschneidet, bekommt kein dichteres Netz, sondern erhöht nur die Unsicherheit. Dementsprechend lassen die geplanten Einschnitte bei den Sozialversicherungsträgern, etwa bei der AUVA oder bei den Gebietskrankenkassen, inakzeptable Leistungsverschlechterungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befürchten.“ Besonders die Bezirksstellen und die Selbstverwaltung der Burgenländischen Gebietskrankenkasse sieht die AK durch die Regierungspläne gefährdet. 

Kritisch sieht der AK-Präsident die rasch widerlegten Behauptungen seitens der Regierung. Wahr sei, dass gesetzlich-vorgeschriebene Rücklagen von den SV-Trägern sicher veranlagt wurden; dass neue überdimensionierte Pensionen schon seit 1996 kein Thema mehr bei der SV sind; dass rund 95 % der Funktionäre für ihren Einsatz lediglich 42 Euro Sitzungsgeld bekommen; und dass es sich bei den Dienstwägen größtenteils um Fahrzeuge für Sachtransporte oder Dienstfahrzeuge für die Beitragsprüfer handelt.  

„Dieser an Vernaderung grenzende Umgang der Bundesregierung mit den Sozialversicherungen muss aufhören. Die Atouts des heimischen Gesundheitssystems mit seinem modernen Leistungsangebot, der erfolgreichen Selbstverwaltung und der Regionalität darf man nicht leichtfertig verspielen“, mahnt Michalitsch.

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