Mann mit Geldkoffer © Coloures-Pic, stock.adobe.com
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Wenn der glückliche Gewinner vorher zahlen soll…

An sich war es ja ein durchaus erfreulicher Anruf: Einer Nordburgenländerin wurde mitgeteilt, dass sie den stolzen Betrag von 49.000 Euro gewonnen habe. Allerdings hatte dieser Gewinn dann doch einen Haken. Sie sollte vorher 1.000 Euro zahlen. „Ein angeblicher Gewinn, bei dem man zunächst zahlen muss, ist per se unglaubwürdig“, berichtet AK-Konsumentenschützer Mag. Christian Koisser.

Mit einem Geldtransporter sollten 49.000 Euro bei einer Burgenländerin vorfahren. Der Mann, der sich am Telefon als Rechtsanwalt ausgab, teilte ihr mit, dass sie die Summe gewonnen hätte und ein gewisser Herr Hoffmann das Geld schon am nächsten Tag persönlich übergeben würde. Doch davor müsste sie nur eine winzige Kleinigkeit erledigen: Für die Kosten des Geldtransports seien 1.000 Euro einzuzahlen, und dies habe über Bitpanda zu erfolgen.

Die Nordburgenländerin wurde misstrauisch und meldete sich bei der Konsumentenberatung der Arbeiterkammer Burgenland. Tatsächlich handelt es sich um unseriöse Machenschaften. „Ein angeblicher Gewinn, bei dem man zunächst zahlen muss, ist per se unglaubwürdig“, stellt AK-Konsumentenschutzexperte Mag. Christian Koisser klar und ergänzt: „Die gewählte Zahlungsform über eine Plattform für Kryptowährung wird sehr gerne von Betrügern gewählt, da sie auf diese Weise an das Geld kommen, ohne Spuren für die Strafverfolgungsbehörden zu hinterlassen.“

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