18.9.2017
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AK-Präsident Michalitsch: „Krank in die Arbeit schadet allen“

„Die Krankenstandstage im Burgenland sind auf einem extrem niedrigen Niveau. Und wenn die Krankenstände in einzelnen Branchen und Betrieben steigen, dann sollten sich die Unternehmer fragen, was bei ihnen in Hinblick auf die Arbeitsbedingungen falsch läuft“, ärgert sich AK-Präsident Michalitsch angesichts aktueller Medienmeldungen. „Viel zu oft schleppen sich Beschäftigte trotz Krankheit in die Arbeit, weil sie um ihren Job fürchten. Das ist das eigentliche Problem.“

„Wer viel leistet, muss sich auch in Ruhe auskurieren können“, erklärt AK-Präsident Gerhard Michalitsch. „Gehen Beschäftigte aus Angst um ihren Job zur Arbeit, dann schadet das allen: den Beschäftigten und den Unternehmen.“ Laut WIFO Fehlzeitenreport 2016 bewegen sich die Krankenstandstage seit Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau. Im Jahr 1990 verzeichnete die Statistik durchschnittlich 15,2 Krankenstandstage pro Kopf, 2000 waren es noch 14,4 Tage. In den vergangenen zehn Jahren schwankte die Zahl der Krankenstandstage pro Kopf zwischen 12,0 und 13,2 im Österreichschnitt. 2015 lag der Österreichschnitt bei 12,7 Tagen. Das Burgenland lag mit 12 Tagen deutlich darunter. 2016 sank die Zahl der Krankenstandstage neuerlich: Sie betrug im Burgenland 11,79 Krankenstandstage pro Kopf.

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