Mutter beim Einkauf von Schulartikel © Mike Fouque , stock.adobe.com
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AK warnt vor Anstieg der Schulkosten im Herbst

Mit bis zu 1.300 Euro pro Kind und Schuljahr müssen Eltern tief in die Tasche greifen. Schon 2016 ergab eine AK-Umfrage: Sie müssen unter anderem für Laptops zahlen, die manche Schulen schon lange verlangen und ohne die während der Corona-Schließung kein Mitkommen in der Schule möglich war, oder für die Sommerbetreuung ihrer Kinder. Jetzt droht in der Stadt Eisenstadt auch noch die Erhöhung des Kindergarten- und Schulessens. „Die finanzielle Belastung auf Eltern ist enorm und sie scheint nicht nachzulassen, dabei darf der Schulerfolg der Kinder nicht vom Börsl der Eltern abhängen“, kritisiert AK-Präsident Gerhard Michalitsch und bietet Eltern an, jetzt beim Kosten-Monitoring der Arbeiterkammer unter www.schulkosten.at mitzumachen.

Schule geht für die Eltern ganz schön ins Geld: Neue Schultasche, Hefte und Stifte, Skikurs, Ausflüge oder Nachhilfe. Die Schulkosten-Studie der AK Burgenland mit Schwerpunkt „Schule zur Zeit von Corona“ soll die finanzielle Belastungen genau aufzeigen.

„Eltern werden kräftig zur Kasse gebeten. Und kein Ende in Sicht, denn die finanziellen Belastungen an die Eltern steigen von Jahr zu Jahr. So sollen zum Beispiel in Eisenstadt jetzt auch die Kosten für Kindergarten- und Schulessen steigen. Die Zusatzbelastung der Eltern muss gesenkt werden, nicht erhöht“, fordert AK-Präsident Gerhard Michalitsch.

Das Schulkosten-Monitoring wird von den Arbeiterkammern Burgenland, Salzburg, Niederösterreich, Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien gemeinsam durchgeführt. Eltern können sich ab sofort unter www.schulkosten.at anmelden und ab September 2020 ein Jahr lang notieren, welche Zusatz-Kosten sie zum Schulbesuch ihrer Kinder tragen müssen. 

Was jetzt schon als Mehrbelastung zusätzlich zu den bisherigen Zusatzkosten der Eltern abzusehen ist: Vier von zehn Familien mit Volksschulkindern brauchen mehr Sommerbetreuung für ihre Kinder als sonst – über alle Schultypen hinweg sind es drei von zehn Familien (Quelle: Ifes-Erhebung für die AK). Weiters stieg der Bedarf nach Laptops oder Tablets für die Kinder. 
   
Die Ergebnisse des Schulkosten-Monitorings wird die Arbeiterkammer der Bundesregierung vorlegen. 

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