AK-Präsident Gerhard Michalitsch und Landesrätin Daniela Winkler (v.l., auf einer Archivaufnahme) fordern mehr von der Bundesregierung mehr finanzielle Mittel für die Kinderbetreuung. © Felder, AK Burgenland
AK-Präsident Gerhard Michalitsch und Landesrätin Daniela Winkler (v.l., auf einer Archivaufnahme) fordern mehr von der Bundesregierung mehr finanzielle Mittel für die Kinderbetreuung. © Felder, AK Burgenland

Arbeiterkammer und LRin Winkler fordern mehr Mittel für Kinderbetreuung

Die Arbeiterkammern fordern österreichweit mehr Investitionen in die Kinderbildung und -betreuung, das hat zuletzt auch die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer beschlossen, erklärt AK-Präsident Gerhard Michalitsch: "Das Krisenjahr hat gezeigt, wie wichtig Kinderbetreuung für Kinder und arbeitende Eltern ist. Ein gutes Angebot an Kinderkrippe und Kindergarten ist vielfach Voraussetzung für Eltern ihren Beruf wieder aufzunehmen. Deshalb fordert die Arbeiterkammer mehr Investitionen in die Kinderbetreuung, konkret 1 % des Bruttoinlandprodukts. Vor allem die Bundesregierung ist gefordert, mehr Mittel zur Verfügung zu stellen, denn das Burgenland ist aus Sicht der Arbeiterkammer gemeinsam mit Wien ohnehin Vorbild für andere Bundesländer", so Michalitsch. Die zuständige Landesrätin Daniela Winkler bekräftigt die Forderung an die Bundesregierung und erklärt: "Investitionen in Kinderbildung und -betreuung sind eine Investition in die Chancengleichheit der Kinder und Eltern. Im Burgenland investieren Land und Gemeinden schon jetzt wesentlich mehr in Kinderbetreuung als andere Bundesländer. Vor allem aber ist Betreuung und Bildung im Burgenland kostenlos, von der Kinderkrippe bis zur Fachhochschule. Das sollte der Bund unterstützen und das burgenländische Modell österreichweit forcieren!" 

Das Burgenland ist spitze bei der Kinderbetreuung, zitiert Michalitsch die Daten der Statistik Austria: "Bei den 3- bis 5-Jährigen liegt das Burgenland nach Niederösterreich auf Platz 2 der Bundesländer mit 97,1 %-Betreuungsquote. Bei den Unter 3-Jährigen hat Wien die höchste Betreuungsquote, während das Burgenland als einziges weiteres Bundesland die Zielvorgabe von 33 % schafft." Die AK Burgenland bietet in Kooperation mit dem Land unter www.kinderbetreuungsatlas.at einen guten Überblick über das Betreuungsangebot im Burgenland.  

Das Burgenland gehe mit der Befreiung von Gebühren den richtigen Weg, so der AK-Präsident: "Die Gratiskinderkrippe und der Gratiskindergarten sorgen für soziale Gerechtigkeit und entlasten die Eltern. Das Burgenland ist damit Vorbild für ganz Österreich! Dennoch braucht es auch während Corona mehr Investitionen in die Qualität." Die AK fordert deshalb vom Bund einerseits die rasche Einführung österreichweiter Qualitätsstandards und anderseits die Anhebung der Mittel für Kinderbetreuung auf 1 % des BIP, was rund eine Milliarde Euro mehr für die Kinderbetreuung bedeutet.  

In diese Kerbe schlägt auch Landesrätin Daniela Winkler: "Das Burgenland ist mit den Gemeinden schon jetzt Musterschüler bei der Qualität und bei den Investitionen. Das Land investiert für den Gratiskindergarten rund 36 Mio Euro und unterstützt darüber hinaus die Ferienbetreuung. Es braucht aber zusätzliche Investitionsmittel des Bundes, die allen Gemeinden zugute kommen - auch jenen, die sich schon jetzt sehr bemühen!".

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Ing. Reinhard Huber, BA 
Direktion/Präsidium - Referent des Präsidenten, 
T: 0676/66 75 471, E: reinhard.huber@akbgld.at