19 Geräte hat der VKI verglichen. © Kurhan, stock.adobe.com
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Betrug: Vorsicht bei Zustell-SMS mit Zahlungsaufforderung

Eine Burgenländerin wartete auf ein Paket, als sie eine SMS mit der Aufforderung zur Abholung dieses bekam. Schnell auf den beigefügten Link getippt und schon hieß es, zwei Euro seien noch offen. Sie zahlte mit Kreditkarte und auf einmal hatte sie ein Abo für eine Trainingsplattform abgeschlossen. Kostenpunkt: 69,90 Euro monatlich. Die Frau wandte sich an die AK Burgenland. Die Juristen versicherten: „Ohne rechtsgültigen Vertrag ist nichts zu bezahlen. Hier handelt es sich um klaren Betrug.“  

Mit einer SMS wurde eine Burgenländerin aufgefordert ihr bestelltes Paket am Terminal 4 abzuholen – inklusive Link zur Bestätigung. Da die Frau wirklich auf ein Paket wartete, folgte sie dem beigefügten Link. Dort galt es für angeblich noch ausständige zwei Euro Kreditkartennummer, Name und E-Mail-Adresse bekanntzugeben. Die Burgenländerin tat was ihr befohlen. Die zwei Euro wurden eingezogen. Doch statt eines Paketes fand sie eine Begrüßungsnachricht von dailyplaning.net in ihrem E-Mail-Postfach.  

Neben der Übermittlung des Passworts wurden darin auch die Leistungen dieser Plattform aufgezählt. Darunter: "Getting smarter." Schlauer wurde die Burgenländerin insofern, als sie bei derartigen Nachrichten in Zukunft misstrauischer sein wird. 
Denn besagte zwei Euro kostet dem Konsumenten bei dailyplaning.net der Testzeitraum, danach fallen 69,90 Euro monatlich an.

Ein Fall für die Konsumentenschützer der AK Burgenland. „Klarer Betrug. Es ist kein rechtsgültiger Vertrag zustande gekommen, daher ist auch nichts zu bezahlen“, versichert AK-Konsumentenschutzexperte Mag. Christian Koisser.

Bei Problemen und Fragen: Die Experten der AK Burgenland stehen mit Rat und Tat zur Seite (02682/740).

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