AK-Präsident Gerhard Michalitsch fordert 6. Urlaubswoche. © Roman Felder, AK Burgenland
© Roman Felder, AK Burgenland

Drohender Lockdown: AK fordert umfassenden Schutz der Arbeitsplätze

„Alle Maßnahmen müssen so gestaltet sein, dass sie einerseits möglichst die Gesundheit und das Gesundheitssystem schützen und andererseits so wenig Arbeitsplätze wie möglich kosten“, fordert heute Burgenlands AK-Präsident Gerhard Michalitsch angesichts des sich abzeichnenden Lockdown. „Wenn wieder einschneidende Maßnahmen nötig sind, dann muss es umfassende Hilfe zum Schutz der Arbeitsplätze.“ Im Falle einer Schließung der Gastronomie und des Tourismus müsse die Bundesregierung dafür sorgen, dass die Betriebe danach wieder aufsperren können, verbunden damit dass keine Arbeitnehmer gekündigt werden. Auch die Kurzarbeit müsse für die betroffenen Branchen wieder großzügig gestaltet werden. 

Während das Einbindung der Sozialpartner und Bundesländer positiv zu werten sei, kritisiert der AK-Präsident die Kommunikation der Bundesregierung mit Verordnungsentwürfen und Gerüchten: „Die Bundesregierung muss rechtzeitig Fakten auf den Tisch legen und nicht für Verunsicherung sorgen. Das rechtzeitige Setzen von Maßnahmen kann einen Lockdown gegen Ende verkürzen und Arbeitsplätze retten.“