AK-Präsident Gerhard Michalitsch, Nikolaus Schermann, Bildungsdirektion Burgenland, und Christian Drobits, Leiter der AK-Regionalstelle Süd. © AK, AK
AK-Präsident Gerhard Michalitsch, Nikolaus Schermann, Bildungsdirektion Burgenland, und Christian Drobits, Leiter der AK-Regionalstelle Süd. © AK, AK

Erste regionale AK-Diplomarbeitsdatenbank online

Neue Plattform sammelt und veröffentlicht Diplom- und Abschlussarbeiten von berufsbildenden höheren Schulen aus dem Bezirk Oberwart

Ausgewählte und qualitativ hochwertige Diplom- und Abschlussarbeiten von berufsbildenden höheren Schulen aus dem Bezirk Oberwart in einer Datenbank zu sammeln und und Interessierten öffentlich zugänglich zu machen, ist die Idee der neuen AK-Diplomarbeitsdatenbank. Das Projekt aus der Digitalisierungsoffensive der AK Burgenland ist ab sofort unter db.arbeiterkammer.at online. In der Pilotphase wird die Plattform mit Diplom- und Abschlussarbeiten der HTL Pinkafeld, HAK/HAS Oberwart und BAfEP Oberwart gespeist. Nach dem erfolgreichen Probebetrieb kann die Webplattform auch für weitere Schulen geöffnet werden. „Die Diplomarbeitsdatenbank ist ein Pilotprojekt, das über Oberwart hinaus Relevanz entwickeln und auch für andere „Bildungsregionen“beispielgebend werden kann“, zeigen sich AK-Präsident Gerhard Michalitsch und Christian Drobits, Leiter der AK-Regionalstelle Süd, überzeugt von der neuen Plattform.

„Dieses Projekt wird burgenlandweit, aber wahrscheinlich sogar österreichweit Schule machen. Als Betreiber dieser Plattform sind wir davon überzeugt, dass mehr Schulen nach der Pilotphase in dieses Projekt einsteigen und seine Vorteile nutzen“, gibt sich AK-Präsident Gerhard Michalitsch bei der Präsentation der AK-Diplomarbeitsdatenbank äußerst optimistisch. 

Mit der heutigen Präsentation erfolgt der offizielle Startschuss für die erste regionale Diplomarbeitsdatenbank. Schon seit Monaten wird aber im Hintergrund an der Datenbank gearbeitet. Unter db.arbeiterkammer.at findet man nun nun die ersten von den beteiligten Schulen ausgewählten und mit Einverständnis der Schüler*innen und etwaiger beteiligter Unternehmen veröffentlichten Diplomarbeiten von berufsbildenden höheren Schulen aus dem Bezirk Oberwart. 

In einem ersten Schritt werden Arbeiten zu den Ausbildungsschwerpunkten Technik, Wirtschaft und Pädagogik seitens der Schulen HTL Pinkafeld, HAK Oberwart und BAfEP Oberwart veröffentlicht. Doch schon jetzt gibt es Interesse von anderen Schulen wie etwa die Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Oberwart.

Prinzipiell soll die Plattform qualitativ hochwertige Arbeiten von maturaführenden Schulen in diesem Bezirk in einer Datenbank zu sammeln und in Ergänzung zum digitalen Angebot der AK-Bücherei Oberwart der AK-Bücherei Oberwart der Öffentlichkeit elektronisch zugänglich machen. Aktuelle Trends, Projekte und Themen, die in Abschlussarbeiten an wichtigen Bildungsinstitutionen im Südburgenland behandelt werden, können so herausgefiltert und dementsprechendes Wissen öffentlich einsehbar gemacht werden.   

„Interessierte User können die Datenbank nach Kriterien wie Wissensgebiet, thematischen Stichworten, Erstellungsdatum, Schule oder Autor durchsuchen und die entsprechenden Arbeiten digital einsehen bzw. auch kostenlos herunterladen. Möchte man als privater User einzelne Arbeiten in den Favoriten speichern, so kann man sich unter „Anmelden“auch registrieren und ein eigenes „Konto“anlegen“, erklärt Projektleiter Bernd Hochwarter, HTL Pinkafeld, und ergänzt: „Diese Sammlung von Diplomarbeiten kann auch zur Information für zukünftige Absolventen dienen, die sich ein umfassendes Bild über gute Arbeiten oder bereits verwendete Themen machen möchten.“

Dazu profitieren von dieser Plattform sowohl Schüler, Schulen als auch Unternehmer. Denn einerseits stellt die Diplomarbeit für Schüler die perfekte Visitenkarte für den Einstieg ins Berufsleben dar und andererseits wird den Schulen der Überblick über bereits vorhandene Arbeiten erleichtert. Dazu bietet die Datenbank auch einen Mehrwert für Unternehmer, denn sie bekommen die Möglichkeit auf eventuell zukünftige Mitarbeiter in ihrem entsprechenden Fachbereich aufmerksam zu werden.

„Den Absolventen wird mit dieser Plattform die Möglichkeit geboten, sich für die Berufswelt interessant zu machen und auf ihr Knowhow in bestimmten Fachbereichen zu verweisen. So soll diese Datenbank auch zu einer Schnittstelle zwischen Schule und Berufswelt werden, von der die ganze Region profitiert, und als „thinktank“oder „Wissenstankstelle“dienen“, konkretisiert Christian Drobits, Leiter der AK-Regionalstelle Süd.

Am Bild1: AK-Präsident Gerhard Michalitsch, Nikolaus Schermann, Bildungsdirektion Burgenland, und Christian Drobits, Leiter der AK-Regionalstelle Süd.

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