Junge Frau schaut sich abgepackte Wurst an
Junge Frau schaut sich abgepackte Wurst an © dmitrimaruta , stock.adobe.com

AK begrüßt Senkung der Mehrwehrsteuer

Egal ob mehrköpfige Arbeitnehmer:innenfamilie, Alleinstehende mit mittlerem Einkommen oder Mindestpensionist:in – angesichts der anhaltenden Teuerung wird es mittlerweile bei den meisten Menschen in Österreich knapp in der Geldbörse. Seit Beginn der Inflation 2022 warnt die AK Burgenland vor der Teuerung und ihren Auswirkungen auf die Menschen und fordert Maßnahmen. „Mit der angekündigten Senkung der Mehrwertsteuer wird jetzt endlich eine Maßnahme umgesetzt, die Betroffene rasch entlasten wird. Genau dort, wo man sich nicht mehr einschränken kann, nämlich beim täglichen Lebensmitteleinkauf“, begrüßt AK-Präsident Gerhard Michalitsch die Maßnahme der Bundesregierung.
Österreich zählt im Euroraum nach wie vor zu den Ländern mit den höchsten Teuerungsraten in den letzten Jahren. Dies hat zur Folge, dass ärmere Haushalte ihren Konsum einschränken müssen, denn die starke Teuerung führt vor allem im unteren Einkommensdrittel zu gesunkener Lebensqualität und Armutsbetroffenheit. „Die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel zu senken ist eine akute Hilfsmaßnahme, die unkompliziert bei allen Menschen ankommt. Vor allem einkommensschwächere Haushalte werden relativ am stärksten entlastet“, erklärt AK-Expertin Mag.a Gabi Tremmel-Yakali.

Eine zusätzliche gute Begleitmaßnahme zur Mehrwertsteuersenkung könnte laut AK Burgenland eine Anti-Teuerungs-Kommission sein. Diese könnte die angekündigten Preissenkungen kontrollieren, aber auch Preisentwicklungen beobachten, ungerechtfertigte und nicht nachvollziehbare Preiserhöhungen sofort identifizieren bei Wucherpreisen direkt eingreifen.

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