Bilanz 2025: Bezirk Oberpullendorf

Die Expert:innen der AK-Bezirksstelle in Oberpullendorf haben im Vorjahr 2.571 Beratungen im Bereich Arbeits-, Sozial- und Insolvenzrecht durchgeführt. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein persönliches Schicksal. Menschen, die aufgrund einer Insolvenz ihren Job verlieren, denen zu wenig Lohn oder Gehalt bezahlt wird oder deren Überstunden falsch oder gar nicht berechnet werden. Mitglieder, die ohne die Hilfe der AK-Expert:innen ihren Steuerausgleich nicht machen können. „Für uns ist jeder Fall gleich wichtig, denn es geht es um Gerechtigkeit für jedes einzelne Mitglied“, betont AK-Bezirksstellenleiter Markus Schrödl.
Die mehr als 2.500 Beratungen wurden persönlich, schriftlich und telefonisch durchgeführt. 26 Fälle konnten außergerichtlich geklärt werden. 4 Fälle wurden vor Gericht abgeschlossen. 172.208 Euro wurden dabei insgesamt für die Betroffenen herausgeholt. 65.408 Euro durch die fast 300 Beratungen im Bereich Lohnsteuer bzw. Arbeitnehmerveranlagung.

„Es ist der 61-jährige Bauarbeiter, dessen Kündigung nach Intervention von AK und Betriebsrat wieder zurückgenommen werden musste, sodass er seinen Job behalten konnte. Oder Frau D., die jahrelang unterentlohnt wurde und der ihr Arbeitgeber dank der AK mehr als 14.000 Euro nachbezahlen musste. Wir kümmern uns um ihre Belange, denn wie die Bilanz zeigt: Unsere Mitglieder brauchen uns“, erklärt AK-Präsident Gerhard Michalitsch abschließend. 

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