Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping
Burgenland als Grenzregion ist besonders von Lohn- und Sozialdumping betroffen, die Zahlen steigen. Das zeigen nicht nur Statistiken von Finanzpolizei und Bauarbeiterurlaubs- und abfertigungskasse (BUAK) sondern auch die Zahlen aus der AK-Rechtsberatung. „Wir sprechen hier von Lohndiebstahl und Sozialbetrug. Es entsteht Schaden für die betroffenen Arbeitnehmer:innen durch vorenthaltenes Einkommen und fehlende Sozialversicherungsbeiträge. Dies wiederum führt zu einem Betrug an den Sozialversicherungen und Steuertöpfen. Und der unlautere Wettbewerb schadet den ehrlichen Unternehmen und der Wirtschaft. Daher ist ein Kontrollgipfel wieder dringend notwendig“, erklärt AK-Präsident Gerhard Michalitsch.„Beim AK-Kontrollgipfel am 18. März 2026 in Eisenstadt kommen erstmals nationale und internationale Behördenvertreter:innen und Expert:innen zusammen, um sich auszutauschen und die Zusammenarbeit untereinander weiterzuentwickeln. In diesem Jahr werden mit Finanzminister Markus Marterbauer und dem Executive Director der EU-Arbeitsbehörde ELA, Cosmin Boiangui zwei besonders hochkarätige Gäste dabei sein. Außerdem werden Expert:innen von ÖGK, BUAK und Finanzpolizei aus ganz Österreich sowie dem Sozialministerium erwartet.
Ebenfalls ihr Kommen zugesagt haben Vertreter:innen vom Land Burgenland, der Landespolizeidirektion, Arbeitsinspektion, AMS, Bezirkshauptmannschaften sowie Expert:innen der AK, der Gewerkschaften als auch die Spitze der Wirtschaftskammer.
Der AK-Kontrollgipfel findet am 18. März 2026 statt. Beginn um 9 Uhr im großen Saal der AK Burgenland in Eisenstadt, Wiener Straße 7.