Vielfalt gehört zum Job
Weltweit wird der Juni als Pride Month gefeiert, um auf die Rechte von LGBTQIA+-Personen aufmerksam zu machen. Aus diesem Anlass hisst auch die AK Burgenland die Regenbogenfahne vor der Zentrale in Eisenstadt. „Wir möchten damit ein sichtbares Zeichen für Toleranz gegenüber der LGBTQIA+-Gemeinschaft setzen. Denn am Arbeitsplatz gilt: Diskriminierung, Benachteiligung und Ausgrenzung haben keinen Platz“, betont AK-Präsident Gerhard Michalitsch.Leider begegnen LGBTQIA+-Personen oft Diskriminierung, übergriffiges Verhalten oder Benachteiligungen – sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Die Sachlage dazu ist aber eindeutig: „Das Gleichbehandlungsgesetz verbietet Diskriminierung am Arbeitsplatz ausdrücklich. Dabei ist es egal, ob aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung diskriminiert wird. Dieser Schutz umfasst die Einstellung, Bezahlung, den Aufstieg sowie Aus- und Weiterbildung sowie sonstige Arbeitsbedingungen“, so Michalitsch. Die Realität sieht aber leider anders aus, weshalb die AK auf diese Thematik aufmerksam machen möchte. Betroffene können sich jederzeit kostenlos an die AK Burgenland wenden, um Antworten auf rechtliche Fragen zu bekommen. Zusätzlich gibt es die AK-Broschüre „Homosexualität und sexuelle Identität“, die über die Rechte am Arbeitsplatz aufklärt.