Klimageräte in eine Wohnung
Frau liegt auf Sofa und schaltet Klimagerät über ihr ein. © Lightfield Studios, adobe stock

Dann wird es cooler?

Wenn die Hitze wieder dramatisch wird, keimt oft der Wunsch nach kühler Luft auf. Und da Klimaanlagen teuer und in vielen Fällen baulich nicht oder nur schwer zu verwirklichen sind, erfreuen sich andere Lösungen hoher Aufmerksamkeit. In sozialen Medien wird etwa für regelrechte Wundergeräte geworben, die für wenig Geld und ohne aufwändige Installation die ersehnte Abkühlung garantieren können. Stimmt das? Nein. Hier werden die Kunden ausschließlich abgezockt. Nach Vorauskasse wurde nicht geliefert – das hören die Konsumentenschützer:innen der Arbeiterkammer Burgenland derzeit sehr häufig.
Die nächste Hitzewelle ist bereits im Anrollen und viele wünschen sich ein kühles Platzerl zum Entspannen. Kühlere Räume binnen kürzester Zeit, keine mühsame Installation, äußerst geringe Kosten im Vergleich zu Klimaanlagen und Klimageräten – das klingt ja zu gut, um wahr zu sein. Wenig überraschend ist es auch nicht wahr. Die derzeit vielfach beworbenen Geräte, zum Beispiel unter dem Namen „wellacooler“, entpuppen sich immer als reine Abkassiererei. 

Viele Betroffene melden sich derzeit in der Konsumentenschutzabteilung der AK Burgenland. „Die Versprechungen sind schlicht unerfüllbar“, bringt es AK-Konsumentenschutzexperte Mag. Christian Koisser auf den Punkt. 

Die versprochene Technologie, die warme Luft ohne Ableitung so einfach abkühlen kann, existiert einfach nicht. Diese Geräte sind völlig nutzlos. Ein weiteres Problem: Diese Unternehmen sind Fake-Shops. Nach der Zahlung wird meist gar nicht geliefert.

„Auch wenn die Sommerhitze noch so dramatisch ansteigt, diese Billigst-Angebote schaffen keine Erleichterung. Wie unsere Erfahrung aus der Beratung zeigt,  erleichtern sie bestenfalls den Geldbeutel der Kunden“, warnt Koisser abschließend.

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