Das Gesundheitsberuferegister
Das Register ist ein Verzeichnis für Angehörige der Gesundheitsberufe, welches sowohl für diese Berufsgruppen als auch für Patient:innen von Vorteil ist. Ziel ist, die erworbenen Qualifikationen im Gesundheitsbereich aufzuwerten sowie mehr Patient:innensicherheit zu gewährleisten.
Die Registrierung ist eine Voraussetzung für die Ausübung des jeweiligen Gesundheitsberufes (§§ 27 Abs. 1 Z 5, 85 Abs. 1 Z 5 GuKG und § 27 Abs. 1 Z 5 MTDG).
Für Interessierte
Das Gesundheitsberuferegister enthält Informationen über die Berufsberechtigung der einzelnen Berufsangehörigen und ist unter https://gbr-public.ehealth.gv.at öffentlich einsehbar.
Es wurden bisher über 220.000 Berufsangehörige registriert.
Den aktuellen Jahresbericht des Gesundheitsberuferegisters können Sie hier abrufen.
Wer wird registriert?
- Gesundheits- und Krankenpflegeberufe (DGKP, PFA, PA)
- Diplomierte Operationstechnische Assistenz (OTA)
- Gehobene medizinisch-therapeutisch-diagnostische Dienste (MTD)
Das sind folgende Berufe:
- Biomedizinische:r Analytiker:in
- Diätologin / Diätologe
- Diplomierte:r Gesundheits- und Krankenpfleger:in (DGKP)
- Diplomierte:r Operationstechnische:r Assistent:in (OTA)
- Ergotherapeut:in
- Logopädin / Logopäde
- Orthoptist:in
- Pflegeassistent:in (PA)
- Pflegefachassistent:in (PFA)
- Physiotherapeut:in
- Radiologietechnologin / Radiologietechnologe
Welche Vorteile bringt das Register?
- Mehr Anerkennung: Nur wer die entsprechenden Qualifikationen hat, wird registriert und erhält einen offiziellen Berufsausweis
- Weniger Papierkram: Bei einem Arbeitgeber:innenwechsel ist das Zusammentragen und Vorlegen von Nachweisen nicht mehr notwendig. Zukünftige Arbeitgeber:innen können auf die im Register ausgewiesene Qualifikation und Eignung vertrauen
- Höhere Mobilität: Mit dem Register wird ein europäischer Standard erreicht und erleichtert die Berufsausübung und den Arbeitsplatzwechsel in ganz Europa
- Mehr Sicherheit: Alle Patient:innen können online die Ausbildungen, Arbeitsschwerpunkte und Zusatzqualifikationen einsehen. Das erhöht die Qualität und die Wahlmöglichkeiten für Patient:innen
- Versorgung: Die statistischen Auswertungen der Informationen helfen bei der Bedarfsplanung und beim Erkennen von Versorgungslücken