Barzahlung mit Geldscheinen
Barzahlung mit Geldscheinen © weyo, stock.adobe.com

Happy End für Arbeiter aus dem Südburgenland

Wie wichtig es ist, als Arbeitnehmer:in genaue Arbeitszeitaufzeichnungen zu führen, hat ein Arbeiter aus dem Südburgenland jetzt erfahren. Aufgrund der genauen Dokumentation konnte der AK-Experte aus der Bezirksstelle Jennersdorf rund 9.000 Euro brutto für ihn erstreiten.
Ein Arbeitnehmer aus dem Bezirk Jennersdorf arbeitete bis Mitte 2026 in einem Betrieb in der Lebensmittelindustrie. Als das Vollzeit-Arbeitsverhältnis endete, waren noch Lohnbestandteile aus dem Jahr 2025 und von Anfang 2026 - wie etwa geleistete Überstunden und aliquote Sonderzahlungen - ausständig.
Auch die dem Arbeitnehmer zustehenden Lohnabrechnungen von mehreren Monaten im Jahr 2026 wurde verspätet bzw. überhaupt nicht vom Arbeitgeber übermittelt. Der Arbeitnehmer wandte sich hilfesuchend an die AK-Bezirksstelle Jennersdorf.

Die ausstehenden Lohnabrechnungen machten es schwierig, die Korrektheit des Lohnes nachzuvollziehen. „Zum Glück hat der Arbeitnehmer Arbeitszeitaufzeichnungen geführt und damit alles schriftlich dokumentiert. 
Aufgrund der guten Dokumentation und des nachweisbaren Mailverkehrs blieben die Verfallsfristen gewahrt und nach unserer Intervention beim Dienstgeber wurden alle offenen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis nachbezahlt“, erklärt AK-Bezirksstellenleiter Reinhard Jud-Mund.

Durch den Entschluss des Arbeitnehmers, professionelle Hilfe bei der Arbeiterkammer zu suchen, gab es ein Happy End und rund 9.000 Euro brutto wurden vom ehemaligen Dienstgeber auf das Konto des Arbeiters überwiesen.
Diese Geschichte zeigt wieder, wie wichtig es ist, im aufrechten Arbeitsverhältnis Arbeitszeitaufzeichnungen und Dokumentationen zu führen, um im Fall der Fälle Beweise zu haben.

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