AK / PRO-GE / GPA zu Lenzing in Heiligenkreuz: Volle Unterstützung für die Betriebsräte und Beschäftigte!
Tief betroffen, aber auch wütend zeigen sich heute AK-Präsident Gerhard Michalitsch und die Gewerkschaften PRO-GE und GPA angesichts der Nachricht, dass Lenzing den Produktionsstandort in Heiligenkreuz aufgibt. Davon sind über 300 Beschäftigte in einem Leitbetrieb des Burgenlands betroffen. „Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und der lokalen Werksleitung, die immer wieder mit viel Fleiß und Innovation versucht haben, den Standort abzusichern und voranzubringen“, weiß der AK-Präsident aus zahlreichen Besuchen und Gesprächen vor Ort. Ebenso wie die AK Burgenland stehen auch die zuständigen Fachgewerkschaften PRO-GE und GPA den Betriebsrätinnen und Betriebsräten und allen Beschäftigten mit Unterstützung zur Seite. Entsprechende Gespräche mit den beiden Betriebsratsvorsitzenden Philipp Perl (Arbeiter-BR) und Christian Friedl (Angestellten-BR) gibt es seit der Nachricht laufend, erzählen PRO-GE-Landesgeschäftsführer Andreas Horvath und GPA-Landesgeschäftsführer David Schumacher.Im Mittelpunkt stehe nun für die Betriebsrätinnen und Betriebsräte und für die Gewerkschaften PRO-GE und GPA die Hoffnung, dass ein Investor für das Werk gefunden wird. Alternativ werde man dafür kämpfen, das Beste für die Beschäftigten herauszuholen. Beim Land Burgenland, insbesondere beim Landeshauptmann, bedanke man sich für die große Unterstützung der über 300 Beschäftigten in dieser schwierigen Situation.