© Felder, AK Burgenland

AK zur Übergangslösung für rund 100 Lehrlinge: Wirtschaftsinteressen nicht über Lehrausbildung stellen!

Die Wirtschaftskammer hat angekündigt, die Übergangslösung des AMS für rund 100 Lehrlinge rechtlich neuerlich prüfen und eventuell beeinspruchen zu wollen. Auf die Einhaltung des Rechts zu pochen ist das eine – die Ausbildung von Jugendlichen zu sabotieren das andere, meint AK-Vizepräsident Bernd Weiß: „Wenn die WK nun auch die Übergangslösung beeinsprucht, wird sie sich fehlendes Augenmaß vorwerfen lassen müssen. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht über der Ausbildung junger Menschen stehen. Es wird Zeit, dass alle involvierten Organisationen ihre Rechtsstreitigkeiten hinter die Kulissen verlagern, statt die Lehrlinge in ihrer Ausbildung weiter zu behindern. Es kann ja auch nicht sein, dass die Lehrbetriebe ohne Lehrlinge und dann ohne Facharbeiter:innen dastehen“, mahnt Weiß.
Würde die Übergangslösung beim BUZ Neutal gekippt, unterbreche das die Ausbildung der Jugendlichen um bis zu 10 Wochen. Als ehemaliger Lehrling kann der AK-Vizepräsident diese Unsicherheit bei den Jugendlichen nachvollziehen: „Gerade in einer so wichtigen Phase ihrer Berufsausbildung brauchen junge Menschen ein stabiles Umfeld. Alle Beteiligten sollten jetzt dringend daran arbeiten, den Jugendlichen wieder Stabilität zu geben“, so Weiß. Die AK und die Gewerkschaft PRO-GE nehmen an den Infoveranstaltungen für die betroffenen Lehrlinge teil und stehen mit Rat zur Verfügung.

Kontakt

Kontakt

Arbeiterkammer Burgenland
Wiener Straße 7
7000 Eisenstadt

T: 02682 740
E: presse@akbgld.at