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Qualifikationsförderungs-zuschuss (Land Burgenland)

Das Land Burgenland unterstützt weiterbildungsinteressierte BurgenländerInnen mit einem Qualifikationsförderungszu-schuss. In Anspruch genommen werden kann er von

  • ArbeitnehmerInnen
  • Personen, die aktuell arbeitslos oder auf Arbeitssuche sind, sofern eine schriftliche Einstellungszusage (Arbeitsbeginn innerhalb von 4 Monaten nach Ausbildungsende) vorliegt
  • Zivil- und Präsenzdienern sowie
  • Personen in Karenz

WICHTIG: Das monatliche Bruttoeinkommen darf 3.107 Euro (AlleinverdienerIn) bzw. 4.970 Euro (Familieneinkommen) nicht übersteigen! Bei AlleinverdienerInnen erhöht sich das Bruttoeinkommen um 10% für den/die EhepartnerIn sowie um 10% für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird.

Ziel der Bildungsmaßnahme muss entweder eine berufliche Weiterbildung im aktuellen Tätigkeitsfeld sein, oder eine Ausbildung für einen neuen Tätigkeitsbereich. Die Bildungseinrichtung muss jedenfalls zertifiziert sein. Ob dies auf die gewünschte Bildungseinrichtung zutrifft, ist mit dem Referat Förderwesen der Burgenländischen Landesregierung abzuklären.

Höhe der Förderung

  • 50% der Kurskosten bis max. 1.000 Euro
  • 60% der Kurskosten bei Lehrabschlussprüfungen
  • 75% der Kurskosten bis max. 1.500 Euro für WiedereinsteigerInnen nach einer Elternkarenz bzw. Zeiten der Haushaltsführung
  • 75% der Kurskosten bis max. 4.000 Euro für Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung, Meister- oder Werkmeisterprüfung sowie für Ausbildungen in Zukunftsberufen. Letztere sind im Referat Förderwesen der Burgenländischen Landesregierung zu erfragen.

Eine Person kann jährlich max. 4.000 Euro an Qualifikationsförderungszuschuss erhalten.

Grundsätzlich nicht gefördert werden

  • Universitäre Ausbildungen sowie Ausbildungen mit akademischen Abschluss und
  • Lehrgänge an Fachhochschulen und Universitäten sowie
  • Bedienstete mit einem Dienstverhältnis zu Bund, Land oder Gemeinde sowie zur Europäischen Union. Ausnahme: Es wird eine Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung, Meister-, Werkmeister- oder Lehrabschlussprüfung absolviert. Diese Weiterbildungen sind auch für diese Personengruppen förderbar!

Förderanträge sind bis längstens 4 Monate nach Ende der Bildungsmaßnahme direkt beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abt. 6 – Referat Förderwesen zu stellen. Dort erhält man auch detaillierte Auskünfte zu offenen Fragen.

TIPP: Eine Abklärung bezüglich der Förderfähigkeit einer Aus- oder Weiterbildung im Vorfeld macht Sinn und sorgt mitunter für Klarheit hinsichtlich der finanziellen Belastung, die dieser Weg mit sich bringt! 

Web: www.burgenland.at

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