Vorsicht bei virtuellen Währungen!

Angebote zu virtuellen Währungen (Kryptowährungen, digitale oder alternative Währungen) nehmen laufend zu. Viele dieser Angebote unterliegen jedoch keiner staatlichen Regulierung oder Aufsicht. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Betrug, unseriöse Geschäftsmodelle und finanzielle Verluste.

Unseriöse Geschäftsmodelle

Rund um virtuelle Währungen werden zahlreiche Anlage- und Geschäftsmodelle angeboten. Dazu zählen etwa Investitionen in Hard- oder Software zur Erzeugung von Kryptowährungen oder kostenpflichtige Schulungs- und Informationspakete, die hohe Gewinne versprechen. Häufig sind diese Modelle mit Strukturvertrieben oder Multi-Level-Marketing-Systemen verbunden, bei denen Teilnehmende neue Kund anwerben sollen.

Gefahr von Schneeball- und Pyramidensystemen

Einige dieser Angebote funktionieren nach dem Prinzip eines Schneeball- oder Pyramidensystems. Gewinne früherer Teilnehmer werden dabei aus den Einzahlungen neuer Kund finanziert. Solche Systeme brechen früher oder später zusammen und können gesetzlich verboten sein.

Vorsicht

Virtuelle Währungen und darauf aufbauende Anlageprodukte sind oft nicht reguliert. Im Schadensfall ist es häufig schwierig, Ansprüche durchzusetzen oder investiertes Geld zurückzuerhalten. Besonders kritisch sind Angebote mit unrealistischen Gewinnversprechen oder Anreizen zur Anwerbung weiterer Personen.

Tipp

Informieren Sie sich vor einer Investition sorgfältig über den Anbieter. Recherchieren Sie, ob bereits Warnmeldungen von Aufsichts- oder Verbraucherschutzbehörden veröffentlicht wurden. Lassen Sie sich nicht von hohen Renditeversprechen oder Zeitdruck zu einer Entscheidung drängen.